Samstag, 9. März 2024

Skitourentage Johnsbachtal

Die Schneelage in diesem Winter lässt leider zu wünschen übrig - doch im Johnsbachtal gibt es doch lohnende Tourenziele! Wir verbringen eine Woche hier, und zwar an zwei Stützpunkten:

Mit Norbert auf dem Blaseneck
  • Grössinger Alm (Mo, 04. 03. bis Do, 07. 03.): In der Hütte - ohne Strom und Handyempfang, wie vor hundert Jahren! Wir steigen bei Schönwetter vom Parkplatz Gschaidegger auf und richten uns zunächst in der Hütte ein. Danach weiter ein Stück in die "Saugasse", wo wir Wilfrid und Martin treffen, die an diesem Tag auf dem Leobner waren und uns beim Gepäcktransport unterstützt haben. Am Abend kommt mein Bruder Norbert - mit ihm unternehmen wir an den nächsten Tagen zwei Touren: Blaseneck (1969 m) und Leobner (2036 m). Das Wetter: mild, nebelig, wenig Wind. Gute Schneebedingungen (durch die "Saugasse" wie auf einer Buckelpiste!). Am Donnerstag (07. 03.) steigen wir auf den "Hüttenkogel" (ziemlich eisig, ohne Harscheisen keine Chance!) und fahren wieder durch die "Saugasse". Dort treffen wir die Teilnehmer der ÖAV-Gruppe, mit denen wir an den nächsten beiden Tagen unterwegs sind.
  • Gasthof Ödsteinblick (Do, 07. 03. bis Sa, 09. 03.): Unter der Führung von Reinhard Wilthaner sind wir insgesamt 10 Teilnehmer und peilen an den nächsten Tagen dieselben Ziele an (für die ursprünglichen Ziele Gsuchmauer und Lugauer gibt es leider zu wenig Schnee) - also Blaseneck und Leobner. Ziemlich windig, teilweise nebelig, aber auch föhnig aufgelockert. 
Alles in allem haben wir bei diesen Bedingungen das Beste herausgeholt! Mehr im Tourenbericht von Reinhard: https://www.alpenverein.at/sankt-poelten/touren/20240307-Skitouren-im-Tourengebiet-Johnsbach-NP-Gesaeuse-Stmk.php

Grössinger Alm

Auf dem Weg zum Blaseneck


Sonntag, 4. Februar 2024

Dolomiten-Skisafari

Unter dem Titel "Weißer Rausch" bietet ZEIT-REISEN eine Woche Skifahren "All-inclusive". Das heißt: Ausgehend vom "Basislager" (dem Hotel Melodia del Bosco in Badia/Pedraces) werden wir jeden Tag per Bus in eines der bekannten Skigebiete in den Dolomiten gebracht. https://zeitreisen.zeit.de/reise/dolomiten-skisafari/ An der Seite des Berg- und Skiführers Simon bewältigen wir viele Pistenkilometer - und das unter meist wolkenlosem Himmel. Hier ein kurzer Überblick über die einzelnen Tage: 

  • Heiligkreuzkofel (Gruppeneinteilung), Alta Badia ("Gran Risa"), Corvara, Kolfuschg (So, 28. 01.)
  • Transfer nach Cortina: Tofana, Faloria/Monte Cristallo (Mo, 29. 01.)
  • Transfer zum Falzaregopass: Lagazuoi, Cinque Torri (Di, 30. 01.)
  • Transfer nach Kolfuschg: Grödner Joch, Gröden ("Saslong"), Seceda, St. Ulrich, Steinerne Stadt, Kolfuschg (Mi, 31. 01.)
  • Transfer nach Piculin: St. Vigil, Kronplatz, Talabfahrten Richtung Bruneck, Piculin (Do, 01. 02.)
  • Transfer zum Passo Campologno: Arabba, Pordojjoch, Canazei, Arabba, St. Kassian, Badia - Einkehrschwung bei Speck und Wein auf der Hütte L'tama (Fr, 02. 02.)
Auch wenn es für uns Individualisten ungewöhnlich ist, genießen wir doch das Skifahren in der Gruppe, vor allem unter der ortskundigen und kompetenten Leitung unseres Skilehrers Simon Kerer - an einem Tag sogar mit Hans Kammerlander! In der "schnellen" Gruppe kommen wir auf insgesamt etwa 350 Kilometer (Aufstiege und Abfahrten gemeinsam). So wird es uns möglich, viele verschiedene Teile des zusammenhängenden Gebietes "Dolomiti Superski" kennenzulernen. Mehr zu dieser High-End-Skiwoche: https://hw-reiseblog.blogspot.com/2024/02/weier-rausch-high-end-skiwoche-in-den.html

Traumpisten vor dem Sellastock

"Dolomiti Superski" - verwirrende Pistenvielfalt


Mittwoch, 17. Januar 2024

Skitage im Pinzgau

Wohnen im Tauern-Spa Kaprun, einkaufen bei Sport Bründl - aber vor allem: Skifahren! Einen Tag lang bei Traumwetter auf der Schmittenhöhe (Di, 16. 01.), einen Tag in Rauris - genau im Sonnenfenster zwischen der Föhnmauer über den Hohen Tauern und der Schlechtwetterfront im Norden (Mi, 17. 01.). Genau das Richtige als Vorbereitung für die kommende Skisafari...

Blick von der Schmittenhöhe in die Hohen Tauern

Dienstag, 2. Januar 2024

Skitour zum Jahresbeginn: Hochanger

Brüderlich am Gipfel!

Lange Anreise, kurzer Aufstieg - so lässt sich die Skitour auf den Hochanger (1683 m) kurz zusammenfassen. Die positiven Eindrücke überwiegen: grandiose Aussicht, gemütlicher Anstieg (2 St.), Pulverschnee zur Abfahrt. Alles in allem: ein schöner Jahresbeginn (mit Maria und meinem Bruder Norbert)!

Sonntag, 26. November 2023

Wandern in Südafrika und Namibia


Im Rahmen einer Aktivreise - angeboten vom Reisebüro Weltweitwandern https://www.weltweitwandern.at/afrika/namibia/von-kapstadt-nach-windhoek/ unternehmen wir - gemeinsam mit acht weiteren Teilnehmern und unter der kompetenten Leitung von Jens - zahlreiche Wanderungen in Südafrika und Namibia - hier die Highlights:

  • Kapstadt - Tafelberg: Ausgehend vom Botanischen Garten Kirstenbosch steigen wir durch die Skeleton Gorge auf die Hochfläche des Tafelbergs, wo wir die grandiose Aussicht auf Kapstadt und den Atlantik genießen. Auch abwärts geht es zu Fuß durch eine steile Schlucht, wo der Weg durchgehend mit Felsplatten verkleidet ist. (Mi, 08. 11.)
  • Cederberge - Wolfberg Crack: Steiler Anstieg, Kletterstellen und durch eine enge Höhle, weiter über eine Hochfläche zum Wolfberg Bogen - das sind die Stichwörter für diese spektakuläre und ausgedehnte Wanderung (4 St. im Aufstieg, 3 St. im Abstieg, 990 hm). (Sa, 11. 11.)
  • Paddeln auf dem Gariep-Fluss: Nach der Einreise in Namibia steht Paddeln im Kanu auf dem Gariep-(Oranje-)Fluss auf dem Programm - eine Hitzeschlacht! (Mo, 13. 11.)
  • Fish River Canyon: Zum zweitgrößten Canyon nach dem Grand Canyon geht es auf einem kurzen Trip, am späten Nachmittag folgt eine weitere Wanderung bei großer Hitze, ausgehend von der Canyon Lodge. (Di, 14. 11.)
  • Dünenfelder von Sossusvlei: Natürlich steht eine Dünenwanderung auf dem Programm - Ziel ist Big Daddy - die höchste Düne Namibias. (Do, 16. 11.)
  • Zwei Tage durch die Namib-Wüste: Begleitet von einem lokalen Guide, wandern wir zwei Tage durch die Wüste und schlafen auf Feldbetten unter freiem Himmel. (Fr/Sa, 17./18. 11.)
  • Swakop Badlands: eine nachmittägliche Wanderung bei sengender Hitze - bezeichnender Weise trägt diese Landschaft den Namen Moon Landscape. (So, 19. 11.)
  • Spitzkoppe - Bushman's Paradise: über eine steile Felsrampe zu Felszeichnungen der Khoisan, anschließend eine kurze Wanderung am Fuß der Spitzkoppe entlang (das "Matterhorn Namibias"). (Mo, 20. 11.)
  • Erongo-Gebirge: Letzte Wanderung über eine beeindruckende Felslandschaft ("Wollsack-Verwitterung"). (Di, 21. 11.)
Den Abschluss der Reise bildet eine Safari im Etoscha-Nationalpark - im offenen Geländewagen fahren wir an den Rand der Etoscha-Pfanne - Zebras, Giraffen, Springböcke, ein Breitmaulnashorn, eine Herde Gnus - und auch vier Löwinnen können wir beobachten. Da sich der Beginn der Regenzeit abzeichnet, sind am Abend Gewitterzellen in der Ferne zu sehen. Mi/Do, 22./23. 11.)

Auch in meinem Reiseblog gibt's einen Eintrag zu dieser faszinierenden Reise: Meine schönsten Reisen: Von Südafrika nach Namibia (hw-reiseblog.blogspot.com)

Blick vom Tafelberg auf Kapstadt

Wolfbergbogen in den Cederbergen

Wandern in der Namib-Wüste

Wollsack-Verwitterung in den Erongo-Bergen

Gnu-Herde im Etoscha-Nationalpark