Samstag, 19. September 2026

Wildkamm und Hohe Veitsch

Reinhard (Tourenführer, ÖAV St. Pölten) hat wieder eine Tour ausgeschrieben: vom Niederalpl über den Wildkamm auf die Hohe Veitsch (1981 m). Bei schönem Spätsommerwetter machen wir uns zu sechst (Reinhard, Brigitte, Bernhard, Ernst, Maria und ich) auf den Weg: herrliche Fernsicht, wunderschöne Wolkenstimmung. Das Highlight: der Südgrat vom Wildkamm zur Gingatzwiese (10 km / 900 hm).

Wildkamm-Südgrat

Auf dem Gipfel der Hohen Veitsch


Montag, 31. August 2026

Vogelgesang-Klamm und Großer Pyhrgas

Dr. Vogelgesang-Klamm
Wieder einmal unternehmen wir eine Klimaticket-Tour: Mit dem Zug nach Spital am Pyhrn, durch die Dr. Vogelgesang-Klamm zum Rohrauerhaus, dort Nächtigung. (So, 30.08.) 

Für den nächsten Tag ist der Aufstieg zum Großen Pyhrgas über den Hofer-Steig (leichter Klettersteig) geplant. Doch kurz nach dem Aufbruch beginnt es zu regnen. Wir kehren zum Rohrauerhaus zurück und brechen zwei Stunden später wieder auf - zunächst in Richtung Hofalm. Das Wetter bessert sich, so entscheiden wir, auf dem Normalweg zum Großen Pyhrgas (2244 m) aufzusteigen. Der Abstieg durch das wildromantische, aber sehr ausgesetzte Holzerkar wird sehr langwierig. Die direkte Route zur Holzeralm erweist sich als "Holzweg" im wahren Wortsinn - wir verirren uns im Latschengestrüpp und müssen etwa 300 hm wieder aufsteigen. So kommen wir erst um 17 Uhr bei der Gowilalmhütte an. Dort haben wir Glück und werden nach kurzem weiterem Abstieg von der Hüttenwirtin mit dem Auto mitgenommen. Sie bringt uns zum Bahnhof nach Windischgarsten, wo wir nach mehr als 8 Stunden Gehzeit und 1400 hm Aufstieg und 1700 hm Abstieg mit dem Zug nach Hause fahren (die "letzte Meile" ab St. Pölten mit dem Auto / Mo, 31.08.)

Vor dem langen Abstieg vom Großen Pyhrgas


Samstag, 22. August 2026

Wandern im Nordosten der Türkei

Im Rahmen einer außergewöhnlichen Reise in den Nordosten der Türkei https://www.alsharq-reise.de/de/tour/nordostturkei082026 stehen auch einige Wanderungen an der Grenze zu Georgien auf dem Programm:

  • zur Hochalm ("Yayla") Klaskur auf 2000 m Höhe. Wir werden zu Tee und Ayran eingeladen und durchwandern verschiedene Vegetationszonen bis zum Karagöl-See. (Fr, 07.08.)
  • zum Maral Wasserfall. (So, 09.08.)
  • zu den Ruinen des Klosters Balvana und zum Suatılan-Wasserfall - meist durch dichtes Gestrüpp. Wegen des heranziehenden Gewitters kehren wir auf dem Aufstiegsweg zurück. (Di, 11.08.)
Hochalm (Yayla) mit Blick auf Georgien

Ruinen des Klosters Balvana


Freitag, 31. Juli 2026

Schwimmen in der Donau

Der Donaustrand in Joching lockt wieder - zum Abkühlen! Bei den extrem heißen Temperaturen dieses Sommers tut es gut, sich im fließenden Strom abzukühlen - bei Wassertemperaturen von 23°! Als Highlight machen wir uns auch auf eine komplette Durchquerung ans andere Ufer - und natürlich wieder zurück. Während ich mich auf den Weg in die Türkei mache, überquert Maria die Donau in diesem außergewöhnlichen Sommer noch weitere sieben Mal!

Unser Privatstrand - an der Donau bei Joching

Freitag, 10. Juli 2026

Donauradweg Wien - Budapest

Perfektes Sommerwetter - dazu beständiger Wind aus Nordwest: Idealbedingungen für eine (Solo-)Radtour! Die Quartiere sind gebucht, also kann es losgehen. Auf der Strecke liegen interessante Kulturdenkmäler, die bisher außerhalb meines Erfahrungshorizonts lagen: Marchfeldschlösser (Schloss Hof), fein herausgeputzte Stadtzentren (Györ/H, Komarno/SK) und vor allem das sakrale Zentrum Ungarns, die Basilika von Esztergom. Über weite Strecken verläuft der Donauradweg auf dem Hochwasserschutzdamm, in Ungarn überraschen perfekt ausgebaute Rad-Autobahnen. Die weniger gut ausgebauten Passagen halten sich in Grenzen, nur ein geringer Anteil der Strecke verläuft auf verkehrsreichen Straßen.

Hier der Ablauf im Detail:
  • Mit dem Zug nach Wien, danach über Prater - Lobau - Hainburger Au - Marchfeldschlösser - Grenze zur Slowakei ("Fahrradbrücke der Freiheit") - Devin/Theben. (Di, 07.07. / 75,4 km ) 
  • Über Bratislava/Pressburg - Grenze zu Ungarn - Kleine Schüttinsel nach Györ/Raab. (Mi, 08.07. / 98,3 km)
  • Entlang der Hauptstraße auf gut ausgebauten Radwegen nach Komarom - Donaubrücke nach Komarno/SK - Štúrovo - Donaubrücke - Esztergom. (Do, 09.07. / 101,5 km)
  • Zurück nach Štúrovo - über Nagymaos und Vác (Donauknie") - Donaufähre - Szentendre nach Budapest. Sehr herausfordernd der Weg durch den Großstadtdschungel zum Bahnhof Keleti. Mit dem Zug zurück bis Furth-Palt, im letzten Abendlicht nach Hause. 10.07. / 97,3 km)
Blick auf Esztergom

Die Donau in der "Ungarischen Wachau"

Kettenbrücke in Budapest