Dienstag, 7. Juni 2022

Mariazellerbahn - Bahnwanderweg... und mehr

Wieder zurück aus Spanien, stehen für einige Zeit wieder Touren in der näheren Umgebung auf dem Programm - zum Beispiel der Bahnwanderweg entlang der Mariazellerbahn von Gösing über Puchenstuben nach Laubenbahmühle; und nach einer kurzen Mittagsrast über Geißreith zur Haltestelle Boding. Im Laufschritt erreiche ich dann doch noch den Zug... (11,8 km / ↗630 hm ↘1010 hm): Mi, 01. 06. (solo)

Die Bahntrasse der Mariazellerbahn bei Winterbach

Weitere Touren in der Umgebung: 
  • Weißenkirchner Höhenweg (mit Maria): 11,1 km / 05. 06.
  • Seekopf über den Meurersteig - Rührsdorfer Rotes Kreuz - St. Lorenz (mit Maria): 6,7 km / 16. 06.







Freitag, 27. Mai 2022

Wandern und Radeln in Spanien

Im Zuge unserer Wohnmobil-Reise durch Spanien (hw-reiseblog.blogspot.com/2022/06/mit-dem-womo-nach-spanien.html) unternehmen wir auch einige Wanderungen und eine Radtour:

Wandern in den Picos de Europa
Die "Picos de Europa" sind ein bis in 2600 m Höhe aufragender Gebirgsstock im Norden Spaniens, nahe der Atlantikküste. In diesem hierzulande ziemlich unbekannten, aber wunderschönen Gebiet (großteils Nationalpark) unternehmen wir mehrere Wanderungen. Dabei werden wir die ganze Zeit mit Schönwetter - meist bei wolkenlosem Himmel - verwöhnt.

  • Küstenwanderung von Llanes nach Celerio und zurück: mit herrlichen Ausblicken auf die Steilküste und den Atlantik (8,0 km / 110 hm): Sa, 07. 05.
  • Bergwanderung auf den Sendero del Pienzu (1161 m): vom Pass Mirador del Fito zuerst über Almen und Blumenwiesen, das letzte Stück weglos über Gras und Felsen auf den Gipfel. Schöne Fernsicht - im Norden bis zum Atlantik, im Süden auf die schneebedeckten Gipfel der Picos (11,3 km / 690 hm): So, 08. 05.
  • Lagos da Cavadonga: Rundwanderung vom Parkplatz am Lago Enol über den Lago de Ercina durchs Karstgebiet am Pico Bricial, über Blumenwiesen und vorbei an grasenden Kühen wieder zurück zum Ausgangspunkt (6,5 km / 230 hm): Mo, 09. 05.
  • Ruta de Cares: ein in die grandiose Bergwelt eingebetteter Canyon, wo in einem Kraftakt um 1920 weit oberhalb des Flussbettes ein Wasserkanal in den Fels geschlagen wurde. Die Route führt von Poncebos bis Cain den Wartungsweg für den Kanal entlang und ist eine der bekanntesten Wanderungen in Spanien. Eine lange, aber sehr abwechslungsreiche Tour - vor allem durch die Hitze und die Sonneneinstrahlung am Nachmittag eine Herausforderung (24 km / 660 hm): Di, 10. 05.
Atlantikküste bei Llanes

Sendero del Pienzu

Lago de Ercina vor der Kulisse der Picos

Ruta de Cares

Radeln auf der Bahntrasse
In Spanien gibt es ein ausgedehntes Netz an Radwegen, die auf stillgelegten Bahnstrecken angelegt wurden und gut dokumentiert sind (https://www.viasverdes.com/pdf/folletovvbroschure2015.pdf). Wir nutzen (weil wir nur die Klappräder dabei haben) eine kurze Route in Aragonien. Mit dem Zug (dem einzigen, der in Jerica hält) fahren wir nach Barracas und radeln dann - den Großteil der Strecke leicht bergab - wieder zum Ausgangspunkt zurück (31,6 km / 140 hm↗ 620 hm↘): Do, 19. 05.

Bahntrassen-Radeln


Mittwoch, 13. April 2022

Voralpen-Wanderung



Der Frühling lockt mit fast sommerlichen Temperaturen! Und außerdem gilt es, das Klimaticket auszunutzen. Also: mit Zug und Bus nach Euratsfeld, dann über Feldwege und Nebenstraßen auf den Hochkogel, teils querfeldein wieder zurück bis Untergafring. Dort gelingt zeitlich eine Punktlandung - im Laufschritt zur Haltestelle! Eine fast perfekte Wanderung - bis auf streckenweise starken Ostwind und die durch Saharastaub getrübte Fernsicht.
17,2 km / 520 hm

Blick vom Hochkogel ins Alpenvorland

Sonntag, 27. März 2022

Skitourentage im Großarltal

Mit einer Gruppe der ÖAV-Sektion St. Pölten (Leitung: Philipp Kadlec, Herbert Dazinger) genieße ich vom 24. bis 27. März traumhafte Tourentage im Großarltal! https://www.alpenverein.at/sankt-poelten/touren/20220324-Skitour-Skitourenwochenende-Grossarltal-Salzburg.php Vier Tage lang werden wir von Sonnenschein und wolkenlosem Himmel verwöhnt. Stützpunkt ist der Gasthof Almrösl in Hüttschlag. 

  • Gleich nach der Anreise steigen wir auf den Penkkopf (2011 m). Als "Eingehtour" - ca. 800 hm, mehrmals müssen wir abschnallen und apere Stellen überqueren. (Do, 24. 03.)
  • Erstes Highlight ist die Tour auf das Kreuzeck (2204 m). Wie am Vortag zuerst über Forststraßen und durch die Waldzone, im Gipfelbereich dann herrliche Ausblicke - vom Dachstein über Hochkönig bis in die Hohen Tauern. (Fr, 25. 03.)
  • Auch am nächsten Tag bei Kaiserwetter auf das Filzmooshörndl (2189 m), Abfahrt zur Filzmoosalm, dann schweißtreibender Aufstieg zum Loosbühel (2043 m). Bei der abschließenden Einkehr auf der Loosbühelalm kann der Flüssigkeitsmangel mit einem kühlen Bier wieder aufgefüllt werden! (Sa, 26. 03.)
  • Das Ziel des letzten Tages (Throneck) erreichen wir nicht, denn wir kehren nach etwa 800 hm Aufstieg oberhalb der Tofernalm um: Zu sehr ist der Schnee schon durch die starke Sonneneinstrahlung durchfeuchtet. Die Abfahrt entlang der Forststraße ist alles andere als genussreich - aber am Ende können wir sagen: Alles gut gegangen, nichts passiert! es waren wunderbare Tourentage! (So, 27. 03.)
Ausblick auf die Hohen Tauern

Unsere Gruppe auf dem Kreuzeck

Auf dem Gipfel: Filzmooshörndl

Sonntag, 20. März 2022

Ski Arlberg: Saharafeeling inklusive

Wir verbringen eine einzigartige Skiwoche am Arlberg: Als "Basislager" haben wir ein Appartement in Warth gewählt (www.bergspitz.at) - und sechs Tage lang erkunden wir das ausgedehnte Skigebiet - mit besonderen Eindrücken!

  • Den ersten Tag (Mo, 14. 03.) verbringen wir im Skigebiet Warth-Schröcken. Blauer Himmel und tolle Fernsicht!
  • Am nächsten Tag (Di, 15. 03.) fahren wir mit dem "Auenfeldjet" nach Lech. Eine südliche Luftströmung bringt am Nachmittag große Mengen an Saharastaub nach Europa, überzieht auch den Arlberg mit einer braunen Sandschicht und zaubert eine besondere Stimmung in die Luft.
  • Die Sicht bessert sich, die Schneeoberfläche ist mit einer braunen Schicht überzogen, von der sich die präparierten Pisten weiß abheben. Unser Ziel: von Lech auf den Rüfikopf, hinunter nach Zürs und über den Muggengrat und das Zürser Täli wieder ins Tal. Zurück mit dem Skibus nach Lech, mit der Liftverbindung nach Warth (Mi, 16. 03.).
  • Nachdem wir uns schon gut in dem ausgedehnten Gebiet orientiert haben, nehmen wir die lange Runde in Angriff: mit der Trittkopfbahn und der Flexenbahn nach Alpe Rauz, auf den Schindlergrat und durch das Schindlerkar und das Steißbachtal nach St. Anton. Dort herrscht äußerst reger Betrieb, sodass wir zurück nach Stuben und auf den Albonagrat fahren. Die Sicht ist meist gut, aber stellenweise nebelig und noch immer diesig aufgrund des Saharastaubs (Do, 17. 03.).
  • Noch einmal ist Lech unser Ziel, und zwar die berühmte Abfahrt durch das Madloch. Allerdings trübt dichter Nebel das Abfahrtsvergnügen. (Fr, 18. 03.)
  • Endlich hat sich der Saharastaub verzogen, und der letzte Tag verwöhnt uns mit Kaiserwetter. Deshalb noch einmal nach Lech, und die Madloch-Abfahrt können wir bei strahlendem Sonnenschein genießen. Allerdings sind die Pisten auch viel mehr frequentiert als an den vorherigen Tagen. Deshalb kehren wir bald nach der Mittagspause wieder nach Warth zurück - der Einkehrschwung wartet! (Sa, 19. 03.)
Arlberg bei Bilderbuchwetter

Kein vergilbtes Bild, sondern Saharastaub!

So präsentiert sich der Arlberg für mehrere Tage

Einkehrschwung