Samstag, 30. März 2013

Skitouren- und Relax-Woche in den Albula-Alpen

Wie schon im Vorjahr hat es uns in die Ferienwohnung "Igl Spiert" in Bergün/Graubünden gezogen. Nach der langen, aber problemlosen Anreise erwartet uns hier eine nette Atmosphäre, die eine Mischung aus Aktivitäten und Relaxen ermöglicht.
  • Samstag, 23. März:
    Wanderung ins Val Tours  
    Wo gehen wir heute noch hin?

    Eine erste Erkundung als Spaziergang, gemütlich auf der gesperrten Straße. Die richtige Einstimmung - die frische Luft tut meinem Schnupfen gut, der mich massiv erwischt hat.
  • Sonntag, 24. März:
    Skitour von Preda auf den Murtels da Fallo (2558 m):Wir fahren mit dem Auto die teilweise vereiste Albulastraße bis Naz, dann steigen wir durch das Val Mulix und das Val Tschitta: zuerst über einen Ziehweg durch herrlichen Zirbenwald, dann über freie Hänge bis zum Gipfel. Das Wetter ist wolkenverhangen, aber windstill. Zeitweise kommt sogar die Sonne durch. Die Abfahrt (Bruchharsch!) ist eine besondere Herausforderung. 
    Was macht schon trübes Wetter? Aufstieg zum Murtels da Fallo
  • Montag, 25. März:
    Sonnseiten-Nebelwanderung auf den Cuolm da Latsch (2264 m):
    Schlechtwetter ist angesagt, also unternehmen wir eine Wanderung ohne Ski: Von der Ortschaft Latsch zuerst mit Laufschuhen über einen Güterweg, dann mit Snowjoggern durch den Schnee und über apere Hänge bis zum Gipfelplateau. Sowohl das Tal als auch die Gipfel sind im Nebel, dazwischen ist die Sicht gar nicht so schlecht. Das besondere Highlight der Tour: ein riesiges Rudel Gämsen! 
    Auf dem Hochplateau des Cuolm da Latsch
  • Mittwoch, 27. März:
    8000 Höhenmeter - wozu gibt es Lifte?
    Endlich hat sich ein Sonnenfenster aufgetan, und wir nutzen den Schönwettertag zu einem "Ein-Franken-Vergnügen": mit dem Zug auf die Piste - und zwar ins Skigebiet von St. Moritz.   
    
  • Donnerstag, 28. März: Skitour ins Val Zavretta  
    
    Mit dem Zug nach Preda, dann steigen wir ins Val Zavretta bis auf etwa 2600 m Höhe. Zuerst ist das Wetter schön, aber ziemlich föhnig. Leider wird es wieder kein Gipfel, denn von Westen schiebt sich ziemlich rasch die angekündigte Schlechtwetterfront heran. Bei der Abfahrt (Pulver, Harsch und Firn) beginnt es leicht zu schneien. 
Abfahrt bis zum Bahnsteig: eine umweltfreundliche Skitour!

Natürlich kommt auch das Relaxen nicht zu kurz: Bummeln in Davos, ins Thermalbad nach Alvaneu, aber das ist ja nicht Thema eines Tourenbuches...

Sonntag, 3. März 2013

Langlauf und Sonne am Gscheid

Endlich hat das trübe Winterwetter ein Ende. Wir nutzen den sonnigen Sonntag und fahren ins Gebirge. Auf der Göllerloipe drehen wir einige Runden: Maria etwas Husten-gebremst, weil sie mit einem hartnäckigen Erkältungsvirus kämpft, ich trainiere etwas flotter. Die kurze Loipe ist dafür ideal, denn man begegnet sich immer wieder. Nach 5 Runden kehren wir beim Gschaidwirt ein, nachher schließen wir noch eine Fotorunde an. So werden es insgesamt doch 16 km und einige Stunden bei Sonnenschein.
Langlaufen bei Sonnenschein: Göllerloipe am Gscheid

Sonntag, 17. Februar 2013

Langlaufen in Gutenbrunn

Sonntagvormittag - bei uns in der Wachau versucht es schon der Vorfrühling mit den ersten Schneeglöckchen, aber im Waldviertel herrscht noch tiefster Winter. Also eine Gelegenheit, wenigstens einmal in dieser Wintersaison die Langlaufski anzuschnallen. Schon in der Früh fahren wir nach Gutenbrunn, und bei tief winterlichen Bedingungen umrunden wir recht flott (1:30) die 13-km-Loipe. Herrlich, auf der gut gespurten Loipe im tief verschneiten Wald dahinzuziehen. Zu Mittag sind wir wieder zu Hause, damit der Sonntagsbraten auch auf seine Rechnung kommt...

Tiefster Winter auf der Höllbergloipe in Gutenbrunn


Donnerstag, 7. Februar 2013

Skitouren auf der Grössinger Alm

Für die Semesterferien ist wieder einmal ein Aufenthalt auf der Grössinger Alm geplant. Diesmal dabei natürlich Maria und Reinhard. Am Sonntag, 3. Februar treffen wir uns mit Reinhard in Johnsbach und steigen am Nachmittag mit schwerem Gepäck bei Schneefall auf. Die Hütte präsentiert sich  tief verschneit, und der Wetterbericht verheißt Schneefall und viel Neuschnee.
Am nächsten Tag hat es fast einen Meter Neuschnee und natürlich erhöhte Lawinengefahr. Wir stapfen daher auf der Forststraße und durch lichten Wald auf die Moseralm und von dort noch in Richtung Leobner Nordhang. An der Waldgrenze drehen wir um und fahren wieder den Aufstiegsweg zurück: 80 cm Pulverschnee lassen aber nur wenige Schwünge zu. Der Nachmittag vergeht mit Schneeschaufeln und Holzmachen.
"Umkehrpunkt" am Leobner-Nordhang
Am Dienstag, 5. Februar sieht das Wetter etwas besser aus. Wir steigen in Richtung "Hüttenkogel", und weil die Sicht immer besser wird, entscheiden wir uns weiter auf den Leobner (2036 m) zu gehen. Am Gipfel ist es fast windstill, und bei hoher Bewölkung kann man den ganzen Rundblick bis zum Dachstein genießen.

Reinhard und Maria am Gipfel des Leobner 
Für die Abfahrt wählen wir die Aufstiegsroute, denn wir sind ganz allein unterwegs - und mit der Lawinengefahr ist nicht zu spaßen. Nach dem Leobnertörl werden wir durch eine legendäre Pulverschneeabfahrt durch den unverspurten "Sautrog" entschädigt.

Pulverschneegenuss pur - im Hintergrund die Grössinger Alm
Mittwoch, 6. Februar: Es hat fast nichts mehr geschneit, aber der Himmel ist noch immer wolkenverhangen. Nochmals geht es auf den "Hüttenkogel" und von dort über herrliche Pulverschneehänge und den Sautrog wieder zur Hütte zurück. Am Nachmittag packen wir zusammen und fahren wieder zurück nach Hause.
Resümee: Wieder einmal drei entspannende Tage in absoluter Bergeinsamkeit, richtiges "Retro-Feeling" auf der Alm mit Petroleumlicht, ohne Strom und Handyempfang - Erholung pur!

Sonntag, 13. Januar 2013

Wintertraining outdoor

Kommt der Schnee oder kommt er nicht? Während die letzten Wochen mit gar nicht winterlichem  "Schmuddelwetter" überhaupt nicht dazu einluden hinaus zu gehen (entweder es regnete oder war stürmisch, und wenn Zeit war, war es schon dunkel), können an diesem Wochenende endlich wieder einmal die Laufschuhe Frischluft schnuppern:
  • Samstag, 12. 01.: Bei leichtem Schneefall geht es hinauf den geologischen Lehrpfad und über den Giritzer wieder zurück nach Hause (45 Min.),
  • Samstag, 13. 01.: Vor dem Mittagessen vom Windstallgraben auf den Toten Berg (50 Min.).
Endlich einmal ohne Umknöcheln - fast windstill und in herrlicher Winterlandschaft. Gut zum Kopf-Auslüften - und wieder einmal das Gefühl: Es geht noch - Laufen ist noch nicht eine Sache der Erinnerung.