Donnerstag, 26. Juli 2007

Zum grünen Herz der Karnier

Heute darf's ein bissl mehr sein: Wieder lacht die Sonne vom Himmel, ein perfekter Sommertag bahnt sich an. Wir fahren zuerst einige Kilometer auf der engen Straße im Lesachtal bis Birnbaum, biegen dort ab und kämpfen uns über die Ortschaft Nostra bis zur Hubertuskapelle (1114 m) durch. Dort lassen wir den Bus stehen und steigen auf einem Fahrweg, der im 1. Weltkrieg angelegt wurde, über die Untere und die Obere Wolayer Alm auf. Ein imposanter Talkessel - sehr einsam. Wir haben den Eindruck, dass es doch noch entlegene Gebiete in den Alpen gibt ...

Diese Meinung müssen wir sofort revidieren, als wir auf der Wolayer Seehütte (1967 m) ankommen. Denn hier tummeln sich die Leute, die auf dem Karnischen Höhenweg unterwegs sind, und mischen sich unter die Tagesgäste, die vom Plöckenpass oder von der italienischen Seite hierher aufsteigen. Weil sich die Berge rundherum (Hohe Warte mit ihrer imposanten Nordwand, Seekopf) in Wolken hüllen, wird es ganz schön kalt. Nach einer kurzen Rast umrunden wir den malerischen Wolayersee (ca. 1950 m), wo sich eine Station des Geo-Trails befindet. Von der Zollhütte an der italienischen Grenze sieht der See aus wie ein grünes Herz...

Nach der Info-Einheit aus alpiner Geologie steigen wir wieder ab in unseren einsamen Talkessel, wo uns die Sonne mit all ihrer Kraft mehr als verwöhnt. (Gesamtgehzeit 6 St.)



Der Wolayer See - das "grüne Herz" der Karnier

Mittwoch, 25. Juli 2007

Auf den Spuren des Krieges

mit Maria

Am Beginn unserer Ferienreise in die Karnischen Alpen haben wir in Kötschach-Mauthen Station gemacht. Da heuer unser Aktionsradius in Sachen Wandern und Bergsteigen noch sehr klein war, haben wir heute, dem 25. Juli, mit einer Eingehtour begonnen: Vom Plöckenhaus (1244 m) marschierten wir zuerst auf einer Forststraße, dann auf einem Steig auf den Freikofel (1757 m) und dann auf den Kleinen Pal (1867 m). Traumhaft die herrliche Aussicht bei perfektem Sommerwetter - bedrückend allerdings die Tatsache, dass hier - an der Grenze zu Italien - zwischen 1915 und 1918 die Front durchging. Der ganze Berg ist übersät von Erinnerung an diese unselige Zeit: Stellungen, Gräben, Unterstände, Stacheldraht und rostige Konsevendosen. Hier wurde in den letzten Jahren ein beeindruckendes Freilichtmuseum eingerichtet.

So wurde diese Tour nicht nur ein einmaliges Naturerlebnis (herrliche Gebirgsflora mit Steinnelken, Eisenhut, ja sogar Edelweiß), sondern auch eine nachdenkliche zeithistorische Exkursion ...

Der Abstieg über die "MG-Nase" war sehr steil und ließ mich spüren, dass meine Knie die beste Zeit schon hinter sich haben. (Gesamtgehzeit 4:30)

Der Gipfel des Kleinen Pal mit seinen Stellungen aus dem 1. Weltkrieg

Sonntag, 10. Juni 2007

Sonntagmorgen auf dem Rad

Nach den anstrengenden Tagen auf der Donau-Uni schwinge ich mich um halb sieben aufs Rad und fahre eine gemütliche Runde: B 33 / Windstallgraben / Oberbergern / Halterbachtal / Steinaweg / Mautern / Stein um Frühstücksweckerl zu holen.
24 km / 70 Min.
In der Früh ist es noch angenehm kühl und windstill. Im Lauf des Tages wird es dann wieder schwül, und am Nachmittag gibt es ein kräftiges Gewitter mit Starkregen.

Montag, 21. Mai 2007

Frühsommerwanderung über dem Traisental


Matura, Donau-Uni, Schulbuch-Schreiben - da bleibt kaum Zeit um eine echte Tagestour zu untenehmen. An diesem schönen Sonntag nehmen wir uns die Zeit: in der Früh mit dem Auto nach St. Aegyd, dann in flottem Tempo (mit NW-Stöcken) über die Zdarsky-Hütte und die Paulmauer zur Gschwendthütte und wieder hinab ins Traisental nach Hohenbeg.
Mit Maria
Gehzeit insgesamt 4 Stunden

Dienstag, 10. April 2007

Strammer Osterspaziergang über dem Donautal


Ostermontag, herrliches Wetter: warum in die Ferne schweifen - die schönsten Ziele locken in der Nähe!
Mit dem Zug nach Weißenkirchen, dann über Cholerakreuz / Weitenberg auf den Wkn. Höhenweg, den wir als Laufstrecke ja schon bestens kennen. Weiter über Fesslhütte und Hengelwand nachStein, wo das Auto auf uns wartet.
4 St. Geh-/Laufzeit
mit Maria