Was macht man zum Wochenende? Hinaus in die Natur! Der Weißenkirchner Höhenweg stand schon lange auf unserer Wunschliste. In der bewährten Mischung aus Walk und Lauf geht es gemeinsam mit Maria durch die Wälder und Lichtungen mit Tiefblicken in die Wachau. Unsere Zeit: 1:40. Nach der Gewitterfront der letzten Tage ist die Luft wie frisch gewaschen, und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite.
Sonntag, 29. Mai 2011
Sonntag, 22. Mai 2011
Alle Jahre wieder: zum Frauenlauf im Wiener Prater
25 Mädchen und 9 Lehrerinnen - das ist absoluter Rekord! Das zwölfte Mal in Folge organisierte Maria für die HAK/HAS Krems die Teilnahme am Österreichischen Frauenlauf im Wiener Prater, der inzwischen zu einem Mega-Event mit ca. 25 000 Starterinnen geworden ist. Bei strahlendem Frühlingswetter ging es wie jedes Jahr über die 5-km-Distanz, und alle konnten Wettkampfatmosphäre schnuppern und die zahlreichen dm-"Goodies" in Empfang nehmen. Beinahe wäre der Kofferraum unseres (neuen) Autos zu klein geworden.
Die Zeit von 33:01 kann sich auch sehen lassen. Wie kommentierte Verena, eine junge Kollegin? "So fit wie du in dienem Alter bist, das muss dir einmal jemand nachmachen!" Na also, dranbleiben und weiter trainieren!
| Die Gruppe der HAK Krems im Wiener Prater |
Seekopf: ein frühsommerlicher Walk/Lauf
Während Maria zum Frauenlauf unterwegs ist, mache ich mich auf den Weg zum Seekopf: meist als Walk (mit NW-Stöcken), die ebenen und bergab führenden Strecken auch im Lauf. Ein wunderschöner Frühsommertag offenbart, wie wunderschön es hier im Dunkelsteiner Wald ist. Nach 1:35 bin ich wieder zurück.
Samstag, 14. Mai 2011
Outdoor vor der Haustür - blühende Landschaften
Der Schulalltag hat mich wieder im Griff - vor allem die Maturakorrekturen brauchen viel Zeit und Energie. Dabei locken vor der Haustür in diesem wunderschönen Frühling blühende Landschaften. Wenn immer es geht, ziehe ich daher die Laufschuhe oder die Radlerhose an und drehe eine Runde. Meldet sich auch der innere Schweinehund oder möchte sich das eine oder andere Wehwehchen einstellen - was soll's! Hinterher ist es doch immer ein schönes und befriedigendes Gefühl, wieder eine gute Zeit draußen verbracht zu haben...
Donnerstag, 21. April 2011
Böses Weibele - Traumtour Nr. 2
Nach einem Rasttag wollen wir noch eine weitere Tour in Angriff nehmen. Uns wurde geraten auf das Böse Weibele zu gehen, also einen Gipfel, den wir schon vom letzten Sommer kennen. Natürlich heißt es zuerst wieder fast zwei Stunden die Ski tragen, aber unter dem Peischlachtörl können wir anfellen, und dann geht es wie auf einer richtigen Skitour weiter.
Maria hat ziemliche Probleme mit ihren Füßen (Blasen!), und deshalb verläuft der Aufstieg etwas mühevoll. Die äußeren Bedingungen sind aber wieder einmalig: strahlend blauer Himmel, angenehme Temperaturen, fast kein Wind. Wir können mit den Ski fast bis zum Gipfel gehen, und nach etwa 5 Stunden stehen wir auf dem Gipfel des Bösen Weibele (3119 m) - und das bei Windstille und ganz allein, rundherum das einzigartige Panorama der Schobergruppe auf der einen und des Großglockners auf der anderen Seite. Man möchte fast nicht wieder ins Tal zurückkehren...
Die Abfahrt wird dann ein Erlebnis für sich. Denn wir haben uns entschlossen, nicht den Aufstiegsweg zu nehmen, sondern auf der Nordseite die besseren Schneeverhältnisse auszunutzen. Doch statt zur Peischlachalm fahren wir über eine zuerst ziemlich steile Rinne und dann eine endlos lange Mulde bei herrlichem Firn zur Tschadinalm. Ist der obere Teil der Abfahrt der reinste Genuss, so rächt sich das im unteren Teil. Immerhin können wir im lichten Lärchenwald bis etwa 1950 m Höhe abfahren, doch dann kommt das dicke Ende: zu Fuß zuerst über einen steilen Steig, dann über einen Kahlschlag und schließlich über einen Güterweg bis auf eine Höhe von 1700 m hinab. Auf der anderen Talseite müssen wir daher noch mehr als 200 hm zum Lucknerhaus aufsteigen.
Alles in allem: eine Traumtour mit allen Schikanen, von insgesamt 9 Stunden waren wir immerhin nur etwa 3 Stunden ohne Ski unterwegs. Aber man erinnert sich ja ohnehin vor allem an die Höhepunkte, und davon gab es bei dieser Tour wahrlich genug.
| Ein langer Anstieg bis zum "ersten Schnee" |
| Kurz vor dem Gipfel - mit Blick auf die Schobergruppe |
| Traumabfahrt im perfekten Firn |
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