Sonntag, 20. März 2022

Ski Arlberg: Saharafeeling inklusive

Wir verbringen eine einzigartige Skiwoche am Arlberg: Als "Basislager" haben wir ein Appartement in Warth gewählt (www.bergspitz.at) - und sechs Tage lang erkunden wir das ausgedehnte Skigebiet - mit besonderen Eindrücken!

  • Den ersten Tag (Mo, 14. 03.) verbringen wir im Skigebiet Warth-Schröcken. Blauer Himmel und tolle Fernsicht!
  • Am nächsten Tag (Di, 15. 03.) fahren wir mit dem "Auenfeldjet" nach Lech. Eine südliche Luftströmung bringt am Nachmittag große Mengen an Saharastaub nach Europa, überzieht auch den Arlberg mit einer braunen Sandschicht und zaubert eine besondere Stimmung in die Luft.
  • Die Sicht bessert sich, die Schneeoberfläche ist mit einer braunen Schicht überzogen, von der sich die präparierten Pisten weiß abheben. Unser Ziel: von Lech auf den Rüfikopf, hinunter nach Zürs und über den Muggengrat und das Zürser Täli wieder ins Tal. Zurück mit dem Skibus nach Lech, mit der Liftverbindung nach Warth (Mi, 16. 03.).
  • Nachdem wir uns schon gut in dem ausgedehnten Gebiet orientiert haben, nehmen wir die lange Runde in Angriff: mit der Trittkopfbahn und der Flexenbahn nach Alpe Rauz, auf den Schindlergrat und durch das Schindlerkar und das Steißbachtal nach St. Anton. Dort herrscht äußerst reger Betrieb, sodass wir zurück nach Stuben und auf den Albonagrat fahren. Die Sicht ist meist gut, aber stellenweise nebelig und noch immer diesig aufgrund des Saharastaubs (Do, 17. 03.).
  • Noch einmal ist Lech unser Ziel, und zwar die berühmte Abfahrt durch das Madloch. Allerdings trübt dichter Nebel das Abfahrtsvergnügen. (Fr, 18. 03.)
  • Endlich hat sich der Saharastaub verzogen, und der letzte Tag verwöhnt uns mit Kaiserwetter. Deshalb noch einmal nach Lech, und die Madloch-Abfahrt können wir bei strahlendem Sonnenschein genießen. Allerdings sind die Pisten auch viel mehr frequentiert als an den vorherigen Tagen. Deshalb kehren wir bald nach der Mittagspause wieder nach Warth zurück - der Einkehrschwung wartet! (Sa, 19. 03.)
Arlberg bei Bilderbuchwetter

Kein vergilbtes Bild, sondern Saharastaub!

So präsentiert sich der Arlberg für mehrere Tage

Einkehrschwung


Dienstag, 22. Februar 2022

Skitourenwochenende in der "Krakau"

Auf der Südseite der Schladminger Tauern erstreckt sich eine Hochebene - die Krakauebene - die wahrlich als Sonnenseite der Tauern bezeichnet werden kann! Bei einer Wetterlage mit stürmischem Westwetter können wir (Reinhard als ÖAV-Tourenführer, Brigitte, Irene, Veronika, Maria und ich) von recht guten Verhältnissen und vier abwechslungsreichen Tourentagen profitieren. Allerdings wird Maria von hartnäckigen Blasen in ihren Schuhen geplagt, wodurch der Drang auf die Gipfel entscheidend gebremst wird.

  • Hochanger - als Eingehtour auf der Anreise steigen wir vom Seeberg etwa 320 hm auf - bei stürmischen Bedingungen! (Do, 17. 02.)
  • Preber - das klassische Ziel der Region! Vom Prebersee steigen wir über die Prodingeralm und den Südhang bis zur Rossscharte auf etwa 2550 m. Genussvolle Abfahrt bis zur Preber-Halterhütte, wo wir auf die anderen Mitglieder unserer Gruppe warten und die herrliche Fernsicht genießen. (Fr, 18. 02.)
  • Tockneralm - endlich auch ein Gipfel (2304 m)! Auch an diesem Tag haben wir durchaus gutes Wetter, die Schneeverhältnisse bei der Abfahrt sind aber durchwachsen. (Sa, 19. 02.)
  • Zirbitzkogel - auf der Heimreise fahren wir über das Murtal in die Seetaler Alpen, wo wir von der Sabathyhütte über Linderhütte und Lindersee in Richtung Gipfel gehen. Auch an diesem Tag kehren Maria und ich etwa 200 hm unter dem Gipfel um. (So, 20. 02.)

Auf dem Weg zum Preber

Tockneralm

Dienstag, 15. Februar 2022

Die Skitourensaison hat begonnen!

Nach den zwei Wochen auf dem Schiff in Norwegen locken in diesem Winter, der eher an Spätherbst und Vorfrühling erinnert, die Skitouren!

  • Tirolerkogel (mit Maria) - als "Gewöhnung ans Gerät" - sonnig und warm, herrliche Fernsicht: Mi, 09. 02.
  • Sulzberg (mit ÖAV-Tourenführer Herbert, Michael und Fridolin): ein Geheimtipp nahe Annaberg! Aufstieg auf den Großen Sulzberg, dann drei Abfahrten nach Süden und Norden - bei (fast) allen Schneebedingungen (Pulver, Firn, Harsch). Anfangs bewölkt, dann sonnig. Sa, 12. 02. / 960 hm. 
Auf dem Gipfel des Sulzbergs - mit Fernsicht bis in die Gesäuseberge!


Mittwoch, 26. Januar 2022

Winterliche Ausflüge an Norwegens Küste

Im Zuge unserer Schiffsreise mit der Hurtigruten nach Norwegen (http://hw-reiseblog.blogspot.com/2022/01/winterliche-schiffsreise-die-kuste.html) unternehmen wir auch einige Outdoor-Aktivitäten und Wanderungen:

  • in Ålesund auf den Hausberg Aksla - bei Graupelschauer und stürmischem Wind (Fr, 14. 01.)
  • in Alta bei Dunkelheit und Schneefall auf den Hausberg Komsa (Mo, 17. 01.)
  • in Honninngsvåg eine schneewissenschaftliche Wanderung - mit Schneeprofil (Di, 18. 01.)
  • in Tromsø mit der Seilbahn auf den Hausberg Fjellheisen - eine kurze Strecke im knietiefen Schnee zum Aussichtspunkt mit Blick über die Stadt (Mi, 19. 01.)
  • in Bergen nimmt Maria an der Aktion "Beach-clean-up" teil - Müllsammeln an der Küste (So, 23. 01.)
Bei all diesen Outdoor-Aktivitäten kommen keine großen Entfernungen zusammen, dafür sind die äußeren Bedingungen (Regen, Schneefall, starker Wind) die eigentlichen Herausforderungen. Dazu kommen die typischen Lichtverhältnisse im Jänner - zwischen Dämmerung und Polarnacht.

Nachmittagswanderung bei Dunkelheit in Alta

Beach-clean up bei Bergen

Dienstag, 4. Januar 2022

Outdoor zum Jahreswechsel

Temperaturen wie im Oktober! Wenn der Winter Pause macht, gilt es diese Bedingungen zu nutzen, und das tun wir ausgiebig:

  • Weißenkirchener Höhenweg (mit Elisabeth und Michael Hintermayer): Der Regen der letzten Tage macht es ziemlich schlammig, aber es bleibt niederschlagsfrei. Do, 30. 12. (11,3 km / 530 hm)
  • Loibenbergweg: Neujahrsspaziergang in lauer Frühlingsluft. Sa, 01. 01. (4,7 km / 230 hm)
  • Seekopf: Über den Meurersteig auf die Seekopfwarte, weiter über die Hirschwand und St. Lorenz, das letzte Stück auf der Straße. So, 02. 01. (8,3 km / 680 hm).
  • Wetterkreuz: Nachmittagsspaziergang von Krustetten. Di, 04. 01. (4,7 km /110 hm)  
Blick von der Seekopfwarte ins nebelige Donautal