Sonntag, 20. März 2016

Aktivwoche in Bergün

Wieder zieht es uns in die wunderschöne Ferienwohnung der Familie Rozzi in Bergün (Graubünden). Das strahlende Wetter ermöglicht uns eine Reihe von einzigartigen Unternehmungen.
  • Samstag, 19. März - aktives Ankommen: Wir wandern am Nachmittag mit Tourenski ins Val Tours bis kurz vor Chants. Maria kämpft mit ihren alten Schuhen und versorgt ihre Blasen. Wolkenloser Himmel.
  • Sonntag, 20. März - Panoramatour als Höhentraining: Wir fahren mit dem Sessellift um 7:45 Uhr (die erste Sektion ist am Morgen für Tourengeher geöffnet) bis La Diala. Dann steigen wir zuerst auf der Piste zum Piz Darlux (2642 m). Dann nach einer kurzen Abfahrt weiter auf dem Kamm zum Gipfel des Tschimas da Tisch (2872 m). Bei wolkenlosem Himmel traumhafte Aussicht auf die Gipfel der Albula-Alpen. Abfahrt zuerst entlang der Aufstiegsspur, dann auf der Piste bis nach Bergün.
    Am Tschimas da Tisch - Piz Ela im Hintergrund
  • Montag, 21. März - Genuss-Skifahren am Corvatsch: Mit dem Zug fahren wir zeitig in der Früh nach St. Moritz, von dort mit dem Bus nach Surlej. Dann geht es mit der Riesengondel ins Skigebiet des Corvatsch (bis auf 3300 m Höhe). Entspanntes Schwingen auf weitläufigen Pisten, dazu herrliche Aussicht auf die Berge der Berninagruppe - Genuss-Skifahren pur! Mittagessen mit Graubündner Spezialitäten im Gipfelrestaurant - also ein richtiger Traumtag. Mit der berühmten Hahnensee-Abfahrt nach St. Moritz Bad beenden wir den Skitag (6500 Abfahrts-Höhenmeter).
  • Dienstag/Mittwoch 22./23 März: das Nicht-Highlight:
    Geplant ist die Königsetappe der Woche - eine zweitägige Skitour auf den Piz Kesch. Wir haben diese Tour langfristig bei der Bergsteigerschule Pontresina gebucht, und nachdem alles gepackt ist, fahren wir mit dem Zug nach Madulain, wo wir Bergführer Paul und Stefan, den dritten Teilnehmer an der Tour treffen. Der Aufstieg zur Es-cha-Hütte verläuft noch bei wolkenlosem Himmel, und im Hintergrund zeigt sich das Ziel des nächsten Tages. Als einzige Gäste werden wir bestens versorgt. Doch schon in der Nacht wird der Wind stärker, und am nächsten Morgen ist alles in Nebel gehüllt. Wir steigen dennoch bis zur Porta d'Es-cha (3008 m) auf, doch ein Blick auf die Nordseite zum Porchabella-Gletscher zeigt uns die Sinnlosigkeit des Unternehmens auf. Also fahren wir wieder in Richtung Engadin ab. Im oberen Teil können wir einige Pulverschneehänge genießen, und die wolkenverhangenen Berge ergeben eine eigene, mystische Stimmung. Gegen Mittag sind wir wieder im Tal, und mit dem Zug fahren wir wieder nach Bergün zurück. Fazit: Gegen das Wetter kann man nichts machen - ein nicht erreichtes Ziel ist Motivation wieder zurückzukehren.
    Aufstieg zur Es-cha-Hütte, im Hintergrund Piz Kesch
    Auf der Hütte sind wir die einzigen Gäste
    Porta d'Es-cha, leider wetterbedingter Umkehrpunkt
  • Donnerstag/Freitag 24./25. März:
    Mit dem Zug nach Davos, Stadtspaziergang und Shopping bei wieder schönem, aber kaltem und windigem Wetter; am letzten Tag Rückfahrt über Kirchberg in Tirol, wo Maria neue Skitourenschuhe verpasst bekommt.

Sonntag, 13. März 2016

Wintersportwoche in Obertauern

Vom 6. bis 12. März verbringen wir mit 39 Schülern eine Wintersportwoche im Tauernhof in Obertauern. Die ersten beiden Tage ist es tief winterlich - mit Schneefall, aber wenig Wind. Am dritten Tag wird es stürmisch - auf der Langlaufloipe kein Vergnügen. Dann folgt ein wunderschöner, sonniger Tag - endlich Gelegenheit, alle anspruchsvollen Abfahrten mit meiner Gruppe in Angriff zu nehmen (Zehnerkar, Gamsleiten 1 und 2). Am letzten Tag dann nebelig. Nach 6 Aktivtagen geht es wieder zurück nach Krems - Gott sei Dank ohne Verletzungen und auch sonst keine besonderen Herausforderungen.

Montag, 29. Februar 2016

Endlich eine Skitour - aber mit Pistencharakter

Ursprünglich war von der ÖAV-Sektion St. Pölten ja der Karlhochkogel in der Hochschwabgruppe geplant, aber dann wurde wegen der schlechten Schneelage umdisponiert. Also geht es vom Treffpunkt in St. Pölten nach Lackenhof, von dort Aufstieg auf der Piste zum Ötscherschutzhaus - teilweise bei heftigem Föhnsturm. Nach einer kurzen Abfahrt zum Riffelsattel folgt dann ein kurzes "Tourenfeeling": der Aufstieg auf dem Kamm zum Kleinen Ötscher (1552 m). Abwärts geht es dann auf der pickelharten Piste, wo wir bereits um 12 Uhr unsere Tour wieder beenden.
(Leitung: Leo Lindner, mit Marianne, Gerald und Johannes)
Aufstieg bei Föhnsturm

Am Gipfel des Kleinen Ötscher




Mittwoch, 24. Februar 2016

Die Walking-/Laufsaison hat begonnen!

Vorfrühling im
Dunkelsteinerwald
Zweimal geht's diese Woche ins Gelände: am Montag (22. 02.) Nachmittag bei frühlingshaften Temperaturen auf den Toten Berg, am Mittwoch (24. 02.) die altbekannte Runde (Wurmertal - Rotes Kreuz - Pflanzgartl).
Dass es in der neuen Saison so weitergeht, wie die vorige zu Ende ging, erweist sich als Illusion: Überall zwicken die Wehwehchen, aber mit regelmäßigem und moderatem Training wird's schon wieder werden...

Sonntag, 7. Februar 2016

Pistenspaß in Kirchberg

In den Semesterferien geht's nach Kirchberg in Tirol, wo wir im Skigroßraum Kitzbühel wieder einmal viele Pistenkilometer herunterspulen. Zwar haben wir auch unsere Tourenskier dabei, aber die Bedingungen sind nicht gerade einladend: einerseits frühlingshafte Temperaturen mit Föhn, andererseits Schneefall und starker Wind lassen uns die sichere Piste vorziehen. Gemeinsam mit Herbert und Eva Resch finden wir am letzten Tag aber doch einige genussvolle Tiefschneeabfahrten.
Mit Eva und Herbert Resch zwischen Piste und Tiefschnee