Endlich haben wir's schwarz auf weiß: 10,9 km und 500 Höhenmeter, und das in 1:50 Stunden: Das ist unsere Standardrunde von der Sandlstraße über den Weißenkirchner Höhenweg. Ein schöner Spätsommertag, eine flotte Nordic-Running-Tour. Nachher schmeckt der Sonntagsbraten doppelt gut, und die Muskeln melden sich heftig zu einem Nachspiel. Sonntag, 22. September 2013
Weißenkirchner Höhenweg
Endlich haben wir's schwarz auf weiß: 10,9 km und 500 Höhenmeter, und das in 1:50 Stunden: Das ist unsere Standardrunde von der Sandlstraße über den Weißenkirchner Höhenweg. Ein schöner Spätsommertag, eine flotte Nordic-Running-Tour. Nachher schmeckt der Sonntagsbraten doppelt gut, und die Muskeln melden sich heftig zu einem Nachspiel. Mittwoch, 18. September 2013
Laufen/Walken im Herbst
Das neue Schuljahr hat begonnen, und damit hat sich der Aktivitätsradius automatisch wieder in Richtung Schule verschoben. Manchmal gelingt es aber doch, sich loszueisen und die Laufschuhe anzuziehen. Auf dem Programm stehen Ziele in der Nähe, also Geologischer Lehrpfad und Toter Berg. Der Wachaumarathon hat dieses Jahr jedenfalls wieder einmal ohne mich stattgefunden...
Samstag, 24. August 2013
Kärntens Süden: Wandern und mehr
Im Vorjahr haben wir bei unserer Reise nach Peru Sonja und Harald kennengelernt. Dabei haben wir vereinbart, dass wir sie einmal in Ferlach besuchen - schließlich gibt es hier viele Möglichkeiten, Touren zu unternehmen und auch sonst freizeitmäßig aktiv zu sein. So begeben wir uns am Samstag, 17. August in den Süden und sind gleich einmal zu einem lauschigen Sommerfest zu Haralds Siebziger eingeladen. In der Folge stehen jede Menge Touren auf dem Programm:
- Gemütliche Wanderung von Zell-Pfarre zum Koschutahaus: Bei herrlichem Sommerwetter bekommen wir einen ersten Eindruck vom Gebirgszug der Koschuta an der Grenze zu Slowenien. Über einen meist schattigen Waldweg geht es unter dem Koschutnikturm zur Hütte, dann entlang der Forststraße bis zur Ridovcsäge. Dort werden wir wieder mit dem Auto abgeholt. Harald, Sonja und ihr Bruder Horst haben nicht nur eine schöne "Einstiegstour" ausgesucht, sondern besorgen auch den Taxidienst. (So, 18. August)
- An Haralds Geburtstag folgt ein besonderer Geheimtipp: Mela Koschuta. Nach dem Start beim Sportplatz von Zell-Pfarre geht es zuerst einen Waldweg steil bergauf, dann öffnet sich der Blick in Richtung Süden. Der Geo-Trail führt dann durch verschiedene Formationen mit beeindruckenden Erosionsgebilden bis zum Adlersattel (1672 m). Der Weg zurück - meist steil bergab - wird dann eine Herausforderung für Zehen und Kniegelenke.

Maria und Harald auf dem Geo-Trail in der Mela Koschuta - Nach einer wetterbedingten Pause folgt ein weiterer Höhepunkt: Dazu fahren wir mit Harald über die italienische Grenze bei Tarvis und in Richtung Predil-Pass. Wir fahren auf einer Seitenstraße bis etwa 1500 m Seehöhe. Auf einer Hochfläche geht es in Richtung Norden auf einen Aussichtsberg: Cima di Terra Rossa (2420 m). Der Anstieg erfolgt auf einem alten Kriegspfad - das Wetter ist traumhaft schön und gibt die Aussicht in Richtung Süden frei. Immer wieder bleibe ich zum Fotografieren stehen: Einerseits ist es die Blumenpracht, andererseits Steinböcke, die gar nicht scheu sind. Auf dem Gipfel beeindruckt dann der Rundblick in alle Richtungen, vor allem auf die Gipfelflur der Julischen Alpen. Kurz die Daten: 900 hm, Aufstieg in 2:10. Auf dem Abstieg kehren wir in der Rif. Brazza ein und lassen uns mit heimischen Spezialitäten verwöhnen. (Mi, 21. August).

Mit Sonja und Harald auf dem Gipfel der Cima di Terra Rossa - Das alpinistische Highlight setzen wir am nächsten Tag (Do, 22. August) mit dem Klettersteig auf den Hochstuhl (2236 m). Während Harald und Sonja aus beruflichen und privaten Gründen pausieren, fahren wir ins
Bärental - ein Seitental des Rosentals. Die Tour beginnt mit einem Anstieg durch den Wald, nach etwa einer Stunde queren wir unter die Nordwand des Hochstuhls, wo sich schon zahlreiche Touristen zum Klettersteig anstellen. Nach der selektiven Einstiegswand geht es dann teilweise über Schrofen und durch Latschenhänge weiter, immer wieder wird es interessant. Nach insgesamt drei Stunden Anstieg erreichen wir den Gipfel. Leider hat sich der Gipfelaufbau in Nebel gehüllt. So steigen wir nach einer kurzen Rast ab zur Klagenfurter Hütte und schließlich wieder ins Bärental. Beeindruckend an dieser Tour nicht nur der Klettersteig, sondern auch die geologischen Formationen im wildromantischen Hochtal auf der slowenischen Seite des Hochstuhls. Allerdings ist der Abstieg über die abschüssigen Schutthalden ziemlich mühsam. Nach insgesamt 6 Stunden Gehzeit sind wir wieder zurück am Parkplatz.Klettersteig auf den Hochstuhl Abstieg durch ein wildromantisches Hochkar - Am nächsten Tag folgt noch ein gemütlicher Ausklang: Wieder mit Harald und Sonjka wandern wir vom Bodental über die Märchenwiese und die Ogrisalm zum Gasthof Bodenbauer (3 St., 400 hm). Dort beenden wir die Woche mit einem deftigen Schweinsbraten. Noch einmal ist es schön und warm, bevor das Hoch dann endgültig zusammenbricht und es in der Nacht zu regnen beginnt. Alles in allem - eine tolle Woche! Danke, lieber Harald und liebe Sonja, für eure Gastfreundschaft und die tollen Touren!
Sonntag, 4. August 2013
Hitzeverträgliches Sommertraining
Wieder zurück von unserer Urlaubsreise, empfängt uns zu Hause eine Rekordhitze. Wie soll man da trainieren? Es bieten sich vor allem an: Walken/Laufen in den frühen Morgenstunden (Giritzer, Geolog. Lehrpfad um halb sechs!), Radfahren am Vormittag - vor allem aber das absolute Sommerhighlight: Schwimmen in der Donau! Bei 22 bis 23° Wassertemperatur die einzige Möglichkeit, sich für eine Zeitlang wenigstens ein bisschen abzukühlen...
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| Am "Donaustrand" in Joching |
Sonntag, 28. Juli 2013
Wandern in den rumänischen Karpaten
Auf unserer diesjährigen Urlaubsreise "donauabwärts"- siehe auch www.osttour2013.blogspot.com - unternehmen wir auch einige Touren:
- Wanderung in den Fogarascher Bergen:Ausgangspunkt ist der Lac Balea auf der Transfagarasan (der Transfogarascher Höhenstraße). Am Scheitelpunkt der Straße geht es los - zuerst den See entlang, dann steil hinauf auf eine Scharte und dann den Kamm entlang, auf dem letzten Stück wartet sogar eine kurze Kletterpassage. Ziel ist der Gipfel Vanatorea lui Butenau (2507 m), der höchste Gipfel der Region. Es wird zunehmend wolkig, aber immer wieder reißt es auf, und wir können den Blick über die Gipfel und Täler schweifen lassen. Zurück geht es über den Hauptkamm – mit einigen Abstechern, weil der Wegverlauf nicht immer klar ist. Nach drei Stunden Gehzeit kommen wir wieder zum Pass zurück. In der Zwischenzeit ist es ziemlich kühl und windig geworden, und wir wärmen uns in einem Restaurant auf der Passhöhe auf und essen eine - typisch rumänische - Gemüsesuppe. Dann geht es weiter mit dem Bus auf die Südseite der Karpaten. (Mittwoch, 17. Juli)
| Blick über die Gipfel der Fogarascher Berge |
| Gipfel in Wolken! Auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung |
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Wanderung im Parcul National Piatra Craiulúi
Dieser kleine Nationalpark befindet sich zwischen der Stadt Brasov/Kronstadt und dem vom Dracula-Mythos bekannten Schloss Bran. Ausgangspunkt ist die Ortschaft Zarnesti, wo wir den Einstieg in den Nationalpark suchen, allerdings nicht finden. Am Ende der Asphaltstraße bei einem Gasthof parken wir daher den Bus und gehen einfach los. Zuerst macht es den Eindruck, dass wir ein Stück auf einer staubigen Straße entlangspazieren. Dann allerdings öffnet sich eine recht imposante Klamm (Prapastia Zarnestiului) mit steilen Wänden und interessanten geologischen Formationen, aber auch anspruchsvollen Kletterwänden. Weil es so schön ist, entschließen wir uns, zur Cabana Curmatura (auf 1470 m Höhe) aufzusteigen. Auf dem Weg dorthin verlieren wir allerdings die Markierung und steigen recht weglos aufwärts - schlussendlich kommen wir aber doch auf den richtigen Pfad und genießen, oben angekommen, die Aussicht auf die Umgebung. Zurück ins Tal geht es mit weniger Nervenkitzel. Insgesamt haben wir doch eine umfangreiche Wanderung mit 15 km Weglänge unternommen. (Freitag, 19. Juli)
Auf einsamen Wegen durch die
Schluchten der Karpaten
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