Sonntag, 28. Juli 2013

Wandern in den rumänischen Karpaten

Auf unserer diesjährigen Urlaubsreise "donauabwärts"- siehe auch www.osttour2013.blogspot.com - unternehmen wir auch einige Touren:
  • Wanderung in den Fogarascher Bergen:Ausgangspunkt ist der Lac Balea auf der Transfagarasan (der Transfogarascher Höhenstraße). Am Scheitelpunkt der Straße geht es los - zuerst den See entlang, dann steil hinauf auf eine Scharte und dann den Kamm entlang, auf dem letzten Stück wartet sogar eine kurze Kletterpassage. Ziel ist der Gipfel Vanatorea lui Butenau (2507 m), der höchste Gipfel der Region. Es wird zunehmend wolkig, aber immer wieder reißt es auf, und wir können den Blick über die Gipfel und Täler schweifen lassen. Zurück geht es über den Hauptkamm – mit einigen Abstechern, weil der Wegverlauf nicht immer klar ist. Nach drei Stunden Gehzeit kommen wir wieder zum Pass zurück. In der Zwischenzeit ist es ziemlich kühl und windig geworden, und wir wärmen uns in einem Restaurant auf der Passhöhe auf und essen eine - typisch rumänische - Gemüsesuppe. Dann geht es weiter mit dem Bus auf die Südseite der Karpaten. (Mittwoch, 17. Juli)
Blick über die Gipfel der Fogarascher Berge

Gipfel in Wolken! Auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung

  • Wanderung im Parcul National Piatra Craiulúi
    Dieser kleine Nationalpark befindet sich zwischen der Stadt Brasov/Kronstadt und dem vom Dracula-Mythos bekannten Schloss Bran. Ausgangspunkt ist die Ortschaft Zarnesti, wo wir den Einstieg in den Nationalpark suchen, allerdings nicht finden. Am Ende der Asphaltstraße bei einem Gasthof parken wir daher den Bus und gehen einfach los. Zuerst macht es den Eindruck, dass wir ein Stück auf einer staubigen Straße entlangspazieren. Dann allerdings öffnet sich eine recht imposante Klamm (Prapastia Zarnestiului) mit steilen Wänden und interessanten geologischen Formationen, aber auch anspruchsvollen Kletterwänden. Weil es so schön ist, entschließen wir uns, zur Cabana Curmatura (auf 1470 m Höhe) aufzusteigen. Auf dem Weg dorthin verlieren wir allerdings die Markierung und steigen recht weglos aufwärts - schlussendlich kommen wir aber doch auf den richtigen Pfad und genießen, oben angekommen, die Aussicht auf die Umgebung. Zurück ins Tal geht es mit weniger Nervenkitzel. Insgesamt haben wir doch eine umfangreiche Wanderung mit 15 km Weglänge unternommen.  (Freitag, 19. Juli)
    Auf einsamen Wegen durch die
    Schluchten der Karpaten

Freitag, 28. Juni 2013

Wandern mit den Schülern

In der letzten Schulwoche sind Projekt- und Wandertage angesagt. Das heißt für mich - in Begleitung mit Eva Resch: drei Tage am Stubenbergsee (24. - 26. Juni). Geplant waren ruhige Tage am See, aber eine Kaltfront bewirkte, dass die Luft kälter war als das Wasser im See. Also dann? Eine Wanderung rund um den See ist angesagt! Es werden dann doch 5 (!) km mit 200 hm.

Es beginnt mit einem Spaziergang rund um den See...
... dann wird es doch noch ziemlich steil.
Am nächsten Tag ist gleich noch eine Wanderrunde angesagt - und zwar mit Monika Maly als Auftakt zum Grillen bei ihr im Garten. Die Runde führt durch die Weingärten am Rand von Langenlois.

Bei der großen Traube am Ortsrand von Langenlois

Samstag, 15. Juni 2013

Radtouren mit dem neuen Crossbike

Regenwetter und Hochwasser machen es nicht gerade einladend, mit dem Rad durch die Gegend zu fahren. Trotzdem sind im Frühling einige kleinere Touren erwähnenswert:
  • 28. Mai: rund um den Göttweiger (Variante 1: Paudorf - Kuffern - Maria Elend - Göttweiger): 28 km 
  • 12. Juni: eine größere Runde durch den Dunkelsteinerwald (Bergern - Ammering - Oberwölbling - Kuffern - Maria Elend - Furth): 34 km. Ich nutze die Tour auch für einige Fotos, denn meistens fotografiert man nur in der Ferne, schöne Motive vor der Haustür bleiben meistens ungeknipst!
  • 15. Juni: mit Maria und Adrea rund um den Göttweiger (Variante 2: Steinaweg - Paudorf - Krustetten - Hollenburg - Donauradweg):28 km
Mit Maria und Andrea entlang der Donau


Sonntag, 26. Mai 2013

Frauenlauf mit Alternativprogramm

Wie jedes Jahr ist Maria wieder mit einer Mädchengruppe zum Frauenlauf im Wiener Prater unterwegs. Diesmal sind es 18 Schülerinnen und 5 Lehrerinnen, die sich auf die 5-km-Distanz machen. Mit ihrer Zeit von 31:55 ist sie zwar nicht ganz zufrieden. Aber das 14. Mal in Folge den Frauenlauf für eine Schülergruppe organisiert zu haben, ist schon rekordverdächtig genug.

Mit Doris, Mirjam, Maria und Iris im Ziel des Frauenlaufs
Für mich gibt es ein sportliches Alternativprogramm bei Sonne, Wind und Regen: ein einsamer Berglauf im Dunkelsteiner Wald: vom Halterbachgraben auf den Satzberg (11 km, 300 hm).

Montag, 20. Mai 2013

Ottensteiner Seelauf

Manchmal muss man einfach in paar Klicks machen, um sich zu entscheiden. Zum Beispiel sich beim Ottensteiner Seelauf anmelden. Vor allem wenn er an einem Pflingstmontag stattfindet, am Tag nach einer opulenten Geburtstagseinladung. Ich habe also Maria und mich zum Hauptlauf angemeldet, und bei fast perfektem Laufwetter (ein bisschen windig) starten wir vom Hauptplatz in Rastenfeld, um die 9-km-Runde entlang des Ottensteiner Stausees zu laufen. Kaum zu glauben, aber auf diesen 9000 Metern geht es eigentlich nur bergauf und bergab. Nach 50:10 bin ich im Ziel (ohne Klo-Stopp wäre es noch fast eine Minute schneller gewesen), Maria kommt nach 1:02,12 ins Ziel. Aber die Zeit ist ja eigentlich egal. Wichtig ist: Das Laufen macht weiterhin Spaß, und schließlich ist ja wichtig, nicht aufzugeben. In diesem Sinn - ein tolles Lauferlebnis in der Nähe!
Müde, aber glücklich - nach dem Ottensteiner Seelauf.