Montag, 13. Mai 2013

Sportliches Wochenende in Dresden

Das verlängerte Woche um Christi Himmelfahrt nutzen wir um Andrea in Dresden zu besuchen. Wenn sportliche Menschen zusammenkommen, dann gibt es natürlich jede Menge Bewegungsprogramm.    
  • Gleich am Feiertag (Do, 9. Mai) fahren wir gemeinsam mit Andrea und Christian mit der S-Bahn in die Sächsische Schweiz. In Schmilka, der letzten Station vor der tschechischen Grenze, steigen wir aus, überqueren mit einer kleinen Fähre die Elbe und machen uns auf eine spannende Wanderung durch das Elbsandsteingebirge. Die Route führt uns nicht nur über lauschige Waldwege, sondern hat auch einige klettertechnische Herausforderungen: Rübezahlstiege, Idagrotte, oberer Affensteinweg, Häntschelstiege und Heilige Stiege heißen die einzelnen Highlights. Das Wetter ist anfangs recht schwül, dann zieht sich ein Gewitter zusammen. Aber da machen wir gerade Pause unter einem mächtigen Felsüberhang (Idagrotte). Bald lockert es wieder auf, und wir kommen trocken wieder zurück zum Ausgangspunkt. Beim nächsten Gewitter sitzen wir schon im Zug und schaukeln mit viel Verspätung (der Zug ist gerammelt voll mit lauter grölenden Gruppen, die den "Männertag" ausgiebig feiern) zurück nach Dresden. 
Mit Christian und Andrea in der Sächsischen Schweiz

Wer hätte das erwartet? Klettersteig (Häntschelstiege) im Elbsandsteingebirge
  • Nach einem Regentag folgt am Samstag, 11. Mai die nächste Tour: Auf dem Elberadweg nach Meißen und wieder zurück. Dazu leihen wir uns zwei Citybikes und fahren gemütlich die Elbe entlang: durch kleine Dörfer, den Fluss entlang, im Blick Wiesen, Felder und Weinberge. In Meißen machen wir Mittagspause und besichtigen den Dom sowie die Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Am Nachmittag geht es wieder zurück. Insgesamt sind es dann doch 60 km, auf denen wir ein schönes Stück Deutschland radelnd kennenlernen durften. Danke auf diesem Weg noch einmal an unsere beiden Guides Christian und Andrea!
    Auf dem Elberadweg nach Meißen

Samstag, 4. Mai 2013

Indoor ist out - outdoor ist in!

Nach dreieinhalb Monaten Schwitzen im Fitness-Studio habe ich die Injoy-Mitgliedskarte ins Depot gelegt und die Laufschuhe wieder bereitgestellt. Nicht dass ich in der Zwischenzeit eine Frischluftallergie gehabt hätte, aber meine Autorentätigkeit hat mich doch allzu sehr an den Schreibtisch gefesselt. Jetzt geht es wieder hinaus in die Natur - überall blüht es, die Pollen fliegen, und die Mücken stechen zu. Also ist angesagt: Walken/Laufen mit Maria, Radfahren (ein neues Crossbike steht im Keller!) und Laufen. Der Körper versucht sich zwar noch mit verschiedenen Wehwehchen zu wehren, aber der Geist ist willig. Aktionsradius ist die nähere Umgebung, und es gilt schön langsam aufbauen. Schließlich sollen die Wehwehchen ja nicht allzu sehr ausarten!
Im Klartext:
28. April: Sonntag-Nachmittag-Walk mt Maria (Pflanzgartl - Wurmertal - Rotes Kreuz)
1. Mai: erste Ausfahrt mit dem neuen Rad ("Gewöhnung ans Gerät")
3. Mai: Vormittagslauf (Giritzer-Runde).

Samstag, 30. März 2013

Skitouren- und Relax-Woche in den Albula-Alpen

Wie schon im Vorjahr hat es uns in die Ferienwohnung "Igl Spiert" in Bergün/Graubünden gezogen. Nach der langen, aber problemlosen Anreise erwartet uns hier eine nette Atmosphäre, die eine Mischung aus Aktivitäten und Relaxen ermöglicht.
  • Samstag, 23. März:
    Wanderung ins Val Tours  
    Wo gehen wir heute noch hin?

    Eine erste Erkundung als Spaziergang, gemütlich auf der gesperrten Straße. Die richtige Einstimmung - die frische Luft tut meinem Schnupfen gut, der mich massiv erwischt hat.
  • Sonntag, 24. März:
    Skitour von Preda auf den Murtels da Fallo (2558 m):Wir fahren mit dem Auto die teilweise vereiste Albulastraße bis Naz, dann steigen wir durch das Val Mulix und das Val Tschitta: zuerst über einen Ziehweg durch herrlichen Zirbenwald, dann über freie Hänge bis zum Gipfel. Das Wetter ist wolkenverhangen, aber windstill. Zeitweise kommt sogar die Sonne durch. Die Abfahrt (Bruchharsch!) ist eine besondere Herausforderung. 
    Was macht schon trübes Wetter? Aufstieg zum Murtels da Fallo
  • Montag, 25. März:
    Sonnseiten-Nebelwanderung auf den Cuolm da Latsch (2264 m):
    Schlechtwetter ist angesagt, also unternehmen wir eine Wanderung ohne Ski: Von der Ortschaft Latsch zuerst mit Laufschuhen über einen Güterweg, dann mit Snowjoggern durch den Schnee und über apere Hänge bis zum Gipfelplateau. Sowohl das Tal als auch die Gipfel sind im Nebel, dazwischen ist die Sicht gar nicht so schlecht. Das besondere Highlight der Tour: ein riesiges Rudel Gämsen! 
    Auf dem Hochplateau des Cuolm da Latsch
  • Mittwoch, 27. März:
    8000 Höhenmeter - wozu gibt es Lifte?
    Endlich hat sich ein Sonnenfenster aufgetan, und wir nutzen den Schönwettertag zu einem "Ein-Franken-Vergnügen": mit dem Zug auf die Piste - und zwar ins Skigebiet von St. Moritz.   
    
  • Donnerstag, 28. März: Skitour ins Val Zavretta  
    
    Mit dem Zug nach Preda, dann steigen wir ins Val Zavretta bis auf etwa 2600 m Höhe. Zuerst ist das Wetter schön, aber ziemlich föhnig. Leider wird es wieder kein Gipfel, denn von Westen schiebt sich ziemlich rasch die angekündigte Schlechtwetterfront heran. Bei der Abfahrt (Pulver, Harsch und Firn) beginnt es leicht zu schneien. 
Abfahrt bis zum Bahnsteig: eine umweltfreundliche Skitour!

Natürlich kommt auch das Relaxen nicht zu kurz: Bummeln in Davos, ins Thermalbad nach Alvaneu, aber das ist ja nicht Thema eines Tourenbuches...

Sonntag, 3. März 2013

Langlauf und Sonne am Gscheid

Endlich hat das trübe Winterwetter ein Ende. Wir nutzen den sonnigen Sonntag und fahren ins Gebirge. Auf der Göllerloipe drehen wir einige Runden: Maria etwas Husten-gebremst, weil sie mit einem hartnäckigen Erkältungsvirus kämpft, ich trainiere etwas flotter. Die kurze Loipe ist dafür ideal, denn man begegnet sich immer wieder. Nach 5 Runden kehren wir beim Gschaidwirt ein, nachher schließen wir noch eine Fotorunde an. So werden es insgesamt doch 16 km und einige Stunden bei Sonnenschein.
Langlaufen bei Sonnenschein: Göllerloipe am Gscheid

Sonntag, 17. Februar 2013

Langlaufen in Gutenbrunn

Sonntagvormittag - bei uns in der Wachau versucht es schon der Vorfrühling mit den ersten Schneeglöckchen, aber im Waldviertel herrscht noch tiefster Winter. Also eine Gelegenheit, wenigstens einmal in dieser Wintersaison die Langlaufski anzuschnallen. Schon in der Früh fahren wir nach Gutenbrunn, und bei tief winterlichen Bedingungen umrunden wir recht flott (1:30) die 13-km-Loipe. Herrlich, auf der gut gespurten Loipe im tief verschneiten Wald dahinzuziehen. Zu Mittag sind wir wieder zu Hause, damit der Sonntagsbraten auch auf seine Rechnung kommt...

Tiefster Winter auf der Höllbergloipe in Gutenbrunn