Sonntag, 14. Oktober 2007

Graz-Halbmarathon - ein weiterer Lauf-Höhepunkt!


Nach einem dreitägigen Seminar in der Südsteiermark habe ich mich entschlossen, noch zwei Tage dranzuhängen und den Halbmarathon in Graz zu laufen. Karl Gutleder habe ich überzeugen können, auch mitzumachen. So treffen wir uns am Samstag in Graz, genießen noch den Abend in der Altstadt und übernachten im Hotel Mercure.
Der Tag des HM beginnt mit schönem, aber kühlem Wetter. Bis zum Start um 10 Uhr stellen sich aber optimale Bedngungen ein. Der Lauf selbst ist ein einziger Genuss (soweit das beim Laufen über 21,1 km zutreffen kann): Das Publikum ist streckenweise wirklich toll, die Strecke sehr schnell. Überhaupt gibt der Tross der Läufer ein sehr flottes Tempo vor. Ich laufe über weite Strecken mit einem Schnitt von nur wenig über 5 Min./km. Die letzten Kilometer sind dann etwas mühsam - es ist halt doch ein Unterschied, ob man einen Kurs so gut kennt wie den Wachau-HM, oder ob man über eine neue Strecke läuft. Vor dem Ziel an der Grazer Oper geht es noch ordentlich bergauf! Nach 1:49:09 komme ich ins Ziel - eine Steigerung von mehr als 3 Min. zum Wachau-Lauf! Karl war etwas schneller (1:46:20).
Insgesamt gesehen war es wieder ein tolles Lauferlebnis - strahlendes Wetter, eine gute Zeit ins Ziel gebracht, tolle Stimmung!

Montag, 8. Oktober 2007

Herbstlauf


Zur Entspannung, zum Plaudern - nicht zuletzt auch als "Longjog" für den Graz-HM mache ich mich am Sonntag mit Maria wieder einmal auf die alt bekannte Runde am Weißenkirchner Höhenweg. Bei schönem Herbstwetter insgesamt 1:30 - teils als Nordic Walk, teils als langsamer Lauf.

Samstag, 6. Oktober 2007

Laufen in Nizza?

Eine Woche in Nizza auf Sprachwoche - diese einzigartige Möglichkeit eröffnet komplett neue Dimensionen! Wenn die Schüler am Vormittag in der Sprachschule sind, kann man ja die Laufschuhe anziehen und seine Runden drehen. Die Flaniermeile der Stadt ("Promenade des Anglais") direkt am Meer eignet sich hervorragend dazu. Wenn dazu noch die Herbstsonne kräftig scheint, ist das ganz schön schweißtreibend!

Einmal 45 Minuten, einmal 50 Minuten sind nicht nur als Training für den Graz-HM das absolute Minimum, sondern auch als Ausgleich für die Verlockungen der südfranzösischen Küche ganz nützlich.

Sonntag, 23. September 2007

Nach dem HM ist vor dem HM!

Der kleine gesundheitliche Einbruch (Husten, Schnupfen, Heiserkeit ...) nach dem Wachau-Lauf ist schon fast vergessen. Mit Karl Gutleder habe ich vereinbart, am 14. Oktober in Graz am Halbmarathon teilzunehmen. Da heißt es natürlich das Training nicht ganz zu vernachlässigen. Daher: heute Vormittag mit Maria Nordic Walking im Dunkelsteiner Wald (Wurmertal - Rotes Kreuz - Sieben Gräber - Pflanzgartl / 1:20).

Sonntag, 16. September 2007

Wachau-Halbmarathon - Top-Erlebnis vor der Haustür



Der Wachau-Marathon feiert 10-jähriges Jubiläum, und ich bin zum achten Mal (Maria zum siebenten Mal) dabei. Dem Anlass entprechend, präsentiert sich die Wachau im schönsten Spätsommerwetter. Das alljährliche Ritual beginnen wir mit der Zugfahrt nach Spitz, dann geht's zum "Servicestopp" zu den Denks, schließlich zum Start. Maria ist nicht viel zum Trainieren gekommen, sie will den Lauf ganz gemütlich angehen. Ich fühle mich eigentlich recht gut, möchte aber trotzdem nicht mein Leztes geben.
Nach dem Start trennen wir uns, ich stelle mein Tempo zwischen 5:00 und 5:30 pro km ein (zwischen 150 und 160 Puls), und es läuft wirklich problemlos. Es wird zwar ziemlich warm, aber die Luft ist angenehm trocken und es weht ein leichter, kühler Wind.
Es ist ganz einfach schön, die so vertraute Wachau entlang zu laufen, in der Kremser Landstraße sich vom jubelnden Publikum tragen zu lassen und schließlich in der Ringsraße noch einmal Gas zu geben. Nach 1:53:24 komme ich ins Ziel - ich bin zufrieden, und "Runner's High" stellt sich wie bestellt ein.
Maria hat sich einer Damengruppe angeschlosen und kommt nach 2:38:30 ins Ziel. Auch sie ist glücklich, nach vielen Zweifeln und einem schwierigen Schulbeginn sich den Kopf so richtig frei gelaufen zu haben.

Überflüssig zu sagen, dass wir dann im Nachhinein den Radler und die Jause im Kremser Stadtpark in vollen Zügen genießen. Auf dem Stand der Donau-Uni gönne ich mir noch eine Massage, und dann lassen wir den strahlenden Spätsommertag auf der Terrasse zu Hause ausklingen ...