Mittwoch, 25. Juli 2007

Auf den Spuren des Krieges

mit Maria

Am Beginn unserer Ferienreise in die Karnischen Alpen haben wir in Kötschach-Mauthen Station gemacht. Da heuer unser Aktionsradius in Sachen Wandern und Bergsteigen noch sehr klein war, haben wir heute, dem 25. Juli, mit einer Eingehtour begonnen: Vom Plöckenhaus (1244 m) marschierten wir zuerst auf einer Forststraße, dann auf einem Steig auf den Freikofel (1757 m) und dann auf den Kleinen Pal (1867 m). Traumhaft die herrliche Aussicht bei perfektem Sommerwetter - bedrückend allerdings die Tatsache, dass hier - an der Grenze zu Italien - zwischen 1915 und 1918 die Front durchging. Der ganze Berg ist übersät von Erinnerung an diese unselige Zeit: Stellungen, Gräben, Unterstände, Stacheldraht und rostige Konsevendosen. Hier wurde in den letzten Jahren ein beeindruckendes Freilichtmuseum eingerichtet.

So wurde diese Tour nicht nur ein einmaliges Naturerlebnis (herrliche Gebirgsflora mit Steinnelken, Eisenhut, ja sogar Edelweiß), sondern auch eine nachdenkliche zeithistorische Exkursion ...

Der Abstieg über die "MG-Nase" war sehr steil und ließ mich spüren, dass meine Knie die beste Zeit schon hinter sich haben. (Gesamtgehzeit 4:30)

Der Gipfel des Kleinen Pal mit seinen Stellungen aus dem 1. Weltkrieg

Sonntag, 10. Juni 2007

Sonntagmorgen auf dem Rad

Nach den anstrengenden Tagen auf der Donau-Uni schwinge ich mich um halb sieben aufs Rad und fahre eine gemütliche Runde: B 33 / Windstallgraben / Oberbergern / Halterbachtal / Steinaweg / Mautern / Stein um Frühstücksweckerl zu holen.
24 km / 70 Min.
In der Früh ist es noch angenehm kühl und windstill. Im Lauf des Tages wird es dann wieder schwül, und am Nachmittag gibt es ein kräftiges Gewitter mit Starkregen.

Montag, 21. Mai 2007

Frühsommerwanderung über dem Traisental


Matura, Donau-Uni, Schulbuch-Schreiben - da bleibt kaum Zeit um eine echte Tagestour zu untenehmen. An diesem schönen Sonntag nehmen wir uns die Zeit: in der Früh mit dem Auto nach St. Aegyd, dann in flottem Tempo (mit NW-Stöcken) über die Zdarsky-Hütte und die Paulmauer zur Gschwendthütte und wieder hinab ins Traisental nach Hohenbeg.
Mit Maria
Gehzeit insgesamt 4 Stunden

Dienstag, 10. April 2007

Strammer Osterspaziergang über dem Donautal


Ostermontag, herrliches Wetter: warum in die Ferne schweifen - die schönsten Ziele locken in der Nähe!
Mit dem Zug nach Weißenkirchen, dann über Cholerakreuz / Weitenberg auf den Wkn. Höhenweg, den wir als Laufstrecke ja schon bestens kennen. Weiter über Fesslhütte und Hengelwand nachStein, wo das Auto auf uns wartet.
4 St. Geh-/Laufzeit
mit Maria

Freitag, 1. September 2006

Trekking-Urlaub im westlichen Himalaya

Im August 2006 unternehmen wir eine Trekking-Reise in den indischen Teil des Himalaya - gebucht bei den "Bergspechten" und mit sieben anderen Teilnehmer/innen aus Österreich.
Hier der Ablauf in Kürze:
  • Flug von Wien nach Delhi, ein Tag Sightseeing in der indischen Metropole, mit dem Nachtzug nach Pathankot, mit dem Bus weiter nach Dharamsala, dort ein Tag Aufenthalt. 
  • Weiter nach Manali, dort erste Wanderung zur Akklimatisation. Weiter auf abenteuerlichen Straßen über hohe Pässe nach Kaza in der Regin Spiti.
  • Beginn der Trekkingtour von Kaza über Almböden und eine Hochebene, durch die tiefe Schlucht des Paralungbi Chu auf den höchsten Punkt der Tour, den Pass Parang La (5490 m). Leider hat Maria kräftige Symptome einer Höhenkrankheit und passiert den Pass auf dem Pferd reitend.
  • Die nächsten Tage wandern wir durch das wüstenhafte Hochtal, duchwaten einen Fluss und kommen zum landschaftlichen Höhepunkt der Tour, zum Tso Moriri, einen von schneebedeckten Bergen umgebenen See in 4500 m Höhe. 
  • Mit dem Jeep von Kurzok nach Stok, dort letzte Übernachtung im Zelt. Während der Großteil der Gruppe zum Sechstausender Stok Kangri aufbricht, verbringen wir die letzten Tage in Leh, der Hauptstadt von Ladakh - mit Besichtigung der Klöster Tikse und Hemis.
  • Flug von Leh nach Delhi, mit dem Bus nach Agra zur Besichtigung des Roten Forts und des Tadj Mahal. Flug von Delhi nach Wien.
Insgesamt eine tolle Tour, allerdings mit zu dichtem Programm beim Trekking. Auch das Leitungsteam ist nicht ganz optimal - dadurch wird  der Gesamteindruck etwas getrübt.

Am Beginn der Trekkingtour

Parang La - der höchste Punkt

Im Hochland von Rupshu

Tso Moriri