Samstag, 2. November 2002

Nepal - Trekking im Khumbu zum Island Peak

In meinem Sabbatical erfülle ich mir einen besonderen Wunsch - eine Trekkingreise ins Traumland aller Bergsteiger - nach Nepal! In den vier Wochen im Oktober bin ich zuerst auf einer 18 Tage dauernden Trekkingtour im Khumbu, gebucht bei den "Bergspechten" und in einer Kleinstgruppe zu zweit - mit Guide und Träger. Anschließend verbringe ich noch eine Woche in Kathmandu - mit einem Ausflug nach Pokhara.
  • Die Reise beginnt mit dem Direktflug von Wien nach Kathmandu, am nächsten Tag Besichtigung der Sehenswürdigkeiten (Bodnath, Swayambunath, Pashupatinath). 
  • Flug nach Lukhla, Beginn des Trekkings über Namche Bazar nach Gokyo, von dort Besteigung des ersten Fünftausenders Gokyo Peak (5483 m).
  • In den nächsten Tagen über Phortse und Tengboche nach Chhukung, den höchten Ort mit einer Lodge. Ein weiterer Fünftausender (Chhukung Ri) zur Akklimatisation. Leider wird mein Partner Rudi höhenkrank, sodass ich allein weiter aufsteige zum Island-Peak-Basislager, dort ein Tag Pause zur Akklimatisation.
  • Mit dem Guide Maule bei besten Bedingungen auf den Island Peak (6189 m), die steile Flanke gesichert mit Fixseilen. Der alpinistische Höhepunkt der Tour - leider ohne meinen Partner.
  • Die nächsten Tage zurück über das Kloster Tengboche, Khumjung und Monjo nach Lukhla, Flug nach Kathmandu.
  • Nach einem weiteren Sightseeing-Tag (Bhaktapur) verabschiedet sich Rudi, ich bleibe weiter in Kathmandu. Dreitägiger Ausflug nach Pokhara mit Wanderung nach Sarankot.
  • Die letzten Tage verbringe ich gemeinsam mit einer anderen Bergspechte-Gruppe, über Delhi geht es zurück nach Österreich.
Ankunft in Kathmandu mit Partner Rudi 
Auf dem Gipfel des Gokyo Peak - Blick zum Cho Oyu

Island Peak - von Ferne und auf dem Gipfel

Montag, 9. September 2002

Wandern und Klettern im Gesäuse

 mit Peter Grausenburger

  • Aufstieg von Johnsbach zur Mödlinger Hütte und in Richtung Admonter Reichenstein. Aus der geplanten Klettertour  (Ostgrat) verabschieden wir uns, auch der Normalweg erscheint uns ohne Material zu gefährlich. Abstieg ins Tal, per Auto zur Oberst-Klinke-Hütte. (Sa, 07. 09.)
  • Ein Traumtag! Klettertour auf den Kaibling (Südgrat / 3-4). Peter führt perfekt! Am Nachmittag Aufstieg zum Buchsteinhaus. (So, 08. 09.)
  • Ein Tag der geänderten Pläne: Statt dem Buchstein-Westgrat (kalt und windig) gehen wir über das Südwandband (Klettersteig) auf den Gipfel des Großen Buchsteins (2224 m). Abstieg ins Tal, Heimfahrt. (Mo, 09. 09.)

Sonntag, 25. August 2002

Hohe Tauern / Hochalmspitze

 mit Maria

  • Anreise bis zum Parkplatz im Gößgraben, Aufstieg zur Gießener Hütte (2203 m), Nächtigung. (Fr, 23. 08.)
  • Aufstieg auf die Hochalmspitze (3360 m) über den Detmolder Grat - eine hochalpine Steiganlage, die vieles zu bieten hat: eine heikle Querung im Firn (darunter Spalten), Gipfelgrat mit Versicherungen. Abstieg über den Normalweg. (Sa, 24. 08.)
  • Nach der langen Tour vom Vortag steigen wir "nur" auf die Schneewinkelspitze (3015 m) - ein Hatscher über Blockwerk, aber schöne Aussicht auf die "Tauernkönigin" (Hochalmspitze). Abstieg zur Hütte und ins Tal, Heimfahrt. (So, 25. 08.)

Donnerstag, 13. September 2001

Großvenediger

 mit Maria und Franz Denk

  • Die lang vereinbarte Venediger-Runde beginnen wir mit einer Fahrt mit der Pferdekutsche vom Matreier Tauernhaus zum Venedigerhaus. Dann langer Anstieg (bei Nieseln und Graupeln) über den Venediger Höhenweg zum Löbbentörl (2770 m) zur Badener Hütte (2608 m). (Sa, 11. 08.)
  • Bei Schönwetter zur Kristallwand (3310 m), weiter über den Gletscher des Mullwitzkees vorbei am Hohen Zaun und der Schwarzen wand auf das Rainerhorn (3359 m), das letzte Stück über einen schönen Firngrat. Abstieg über das Mullwitzaderl zum Defreggerhaus. Eine wunderschöne, lange Tour - sehr einsam! (So, 12. 08.)
  • Aufstieg auf den Gipfel des Großvenediger (3666 m). Ganze Karawanen von Führerpartien machen den Gletscher zum Alpinstadion, auf dem schmalen, ausgesetzten Gipfelgrat gegenseitiger Einbahnverkehr. Langer Abstieg über das Schlatenkees zur Alten Prager Hütte, dann neben der gewaltigen Gletscherzunge wieder zum Venedigerhaus. Nach drei anstrengenden Tagen mit schwerem Rucksack eine Tortur! Beschaulicher Abschluss mit der Kutschenfahrt zum Matreier Tauernhaus. (Mo, 13. 08.)

Donnerstag, 17. August 2000

Bergsommer 2000

Wandern und Klettern in den Ampezzaner Dolomiten
mit Wolfgang, Judith und Tochter Claudia; und natürlich Maria (28. 07. - 01. 08.)

  • Schlechtwettertour mit Claudia zur Dreizinnenhütte und zurück
  • Klettern im Klettergarten der Cinque Torri 
  • Wandern zur Dreizinnenhütte, Klettersteig auf den Tulbinger Knoten (2617 m) - ein ehemaliger Steig aus dem Ersten Weltkrieg auf einen Artillerie-Beobachtungspunkt
  • Klettersteig Monte Cristallo ("Ivano Dibona"): mit Sessellift und Seilbahn zur Rif. Lorenzi (2918 m), über Felsbänder und Leitern den Kamm entlang, Abstecher auf den Cristallino d'Ampezzo (3008 m). Abstieg durch eine steile Schutthalde 
Sportklettern im Tessin 
Vom Standort Ponte Brolla (bei Locarno) Plattenklettern im 4. Grad ("Primo Salto" bis 4c).

Westalpen-Impressionen
Wir trennen uns von Wolfgang, Judith und Claudia und setzen unseren Bergurlaub zu zweit in der Schweiz fort.
  • Urner Alpen - Sustenhorn (3504 m): Aufstieg zur Tierberglihütte, Übernachtung, am nächsten Tag Aufstieg bei optimalen Bedingungen. Herrliche Fernsicht (Berner Alpen, Wallis, Glarner Alpen usw.). (10./11. 08.)
  • Wanderung durch die Aareschlucht (12. 08.)
  • Wanderung am Rand des Aletschgletschers: von der Bettmeralp Wanderung am Rand des Gletschers, talabwärts durch den Aletschwald. Grandiose Kulisse! (13. 08.)
  • Zermatt - Gornergrat: mit der Zahnradbahn auf den Gornergrat (3090 m), Wanderung bis nach Riffelberg (2582 m), dann tauchen wir ins mondäne Zermatt ein.
  • Allalinhorn über den Hohlaubgrat: mit der Seilbahn von Saas-Fee bis Felskinn, dann zur Britanniahütte, Übernachtung, Aufbruch am nächsten Tag bei Dunkelheit (Vollmond!), über den Gletscher - traumhafter Sonnenaufgang, optimale Bedingungen am Grat. Erster gemeinsamer Viertausender! Abstieg zur Bergstation der MetroAlpin, Talfahrt bis Saas-Fee. (15./16. 08.)