Donnerstag, 2. August 2012

Kultur und Trekking in Peru: Newsticker

Donnerstag, 02. 08. / 23:00 Ortszeit Mautern
Demnächst geht die große Reise los, momentan laufen alle Vorbereitungen: packen, nichts vergessen, und was sonst noch vor einer längeren Tour ansteht. Die Nerven sind jedenfalls schon gespannt. Mit diesem "Newsticker" soll für alle Freunde, die es interessiert, zunächst der Verlauf der Tour kurz zusammengefasst werden. Ab und zu wird es ja wohl die Gelegenheit geben, ein Internet-Café zu finden und ein bisschen zu surfen. Also: Coming soon!

Montag, 06. 08. / 20:00 Ortszeit Cusco
Wir selbst sind ja gut und puenktlich in Lima angekommen, aber unsere Trekkingtaschen nicht! Also haben wir die ersten zwei Tage in Peru mit kleinem Gepaeck verbracht. Am Sonntag Flug nach Cusco in 3300 m Hoehe, und die hat uns beiden gleich ordentlich zugesetzt.Magen und Kopf haben ordentlich rebelliert. Aber jetzt ist wieder alles in Ordnung, das Gepaeck ist im Zimmer, und auch Kopf, Magen und Kreislauf funktionieren wieder so wie sie sollen. Uebermorgen geht es auf die erste Wanderetappe, und zwar zum Salkantay-Trek nach Machupicchu. Mehr darueber in einer Woche!

Dienstag, 14. 08. / 18:30 Ortszeit Puno
Jetzt haben wir schon fast Halbzeit auf unserer Reise und haben schon jede Menge erlebt: Nach der gar nicht so einfachen Akklimatisationszeit in Cusco haben wir den ersten Hoehepunkt gesetzt: Salkantay-Trek zum weltberuehmten Weltkulturerbe von Machupiccho - im Gegensatz zum ueberlaufenen Inka-Trail eine einsame und abwechslungsreiche Alternative, die uns in eine Hoehe von 4600 m gefuehrt hat. Insgesamt sind wir 50 km marschiert (und etwa 1800 hm im Auf- sowie 3700 hm im Abstieg) - unter vergletscherten Gipfeln, durch tropische Bergwaelder und an kleinen Doerfern vorbei.

Mit einer Schifffahrt auf dem Titicaca-See (und einer Wanderung auf der Insel Taquile) haben wir heute den naechsten Hoehepunkt erlebt. Das Wetter ist immer strahlend, waehrend des Tages wird es angenehm warm, aber wenn die Sonne untergeht, wird es empfindlich kalt. Schliesslich ist hier Winter (oder Trockenzeit - wie man will).

Freitag, 17. 08. / 21:00 Ortszeit Huaraz
Seit gestern sind wir im Norden Perus, in der Stadt Huaraz am Fusse der Cordillera Blanca. Morgen soll die zweite Trekkingtour losgehen, die fuenf Tage dauern wird. Die Wetterprognose ist allerdings etwas durchwachsen, wahrscheinlich werden wir auch den Regenumhang brauchen. Na, wir werden ja sehen...

Noch ein paar Worte zum Thema Peru kulinarisch:
Da gibt es nicht nur die frischen Fruechte wie wunderbare Bananen, Passionsfrucht, Papaya usw., sondern auch Forellen aus den Gebirgsbaechen. Nicht zu vergessen die Alpaka-Steaks und Gerichte aus dem Getreide der Inka (Quinoa). Dazu gibt es Bier aus Cusco und den landestypischen "Pisco Sour" - ein Aperitif mit Suchtfaktor (Pisco, das ist so etwas wie Grappe, gemixt mit Limettensaft, darauf ein Haeubchen mit Schlagschaum aus Eiklar). Die Peruaner essen am liebsten Huehnchen in verschiedenen Variationen, d.h.dem "Hendl" entkommt man nicht!

Mittwoch, 22. 08. / 18:00 Ortszeit Huaraz
Vor kurzem haben wir unseren zweiten Trek  durch die Cordillera blanca beendet und William, unseren Bergfuehrer, verabschiedet. Es war wieder eine grossartige Tour - insgesamt 65 km und etwa je 3000 hm im Auf- und Abstieg. Die Route fuehrte uns auf bis zu 4800 m, vorbei an Doerfern, ueber Paesse und mit tollen Ausblicken auf eisige Gipfel. Leider hat das Wetter nicht immer mitgespielt. Aber das hatte auch seine guten Seiten: Denn ist der Himmel wolkenverhangen, so schwitzt man bedeutend weniger. Ein einmaliges Erlebnis - eigenes Posting mit Bildern folgt. Jetzt folgen nur mehr einige Tage zum Ausklang.

Montag, 27. 08. / 03:10 Ortszeit Mautern
Seit gestern Abend sind wir wieder zu Hause, nach einem anstrengenden Fernflug. Jetzt schlägt einmal der Jetlag zu, in den nächsten Tagen gibt es dann eigene Postings zu den beiden Treks.

Dienstag, 31. Juli 2012

Gippel-Überschreitung

Ein Voralpenberg, an dem man meist vorbeifährt, weil - ja, warum wohl? Heute wollen wir der Sache auf den Grund gehen und daraus wird eine lange, anstrengende, aber wunderschöne Tour. Los geht es in Kernhof, über Waldhüttsattel und Hofalm. Nachmehrmaligem Auf und Ab stehen wir nach fünfeinhalb Stunden auf dem Gipfel des Gippel  (1699 m). Nach einer traumhaften Gipfelstunde (sonnig, windstill, Weitsicht bis ins Waldviertel, zum Hochschwab und ins Gesäuse) kommt dann der zweite Teil, der lange Abstieg über Gippeltürl, den Treibsteig und eine lange Forststraße mit ausladenden Serpentinen zurück nach Kernhof (Abstieg zweieinhalb Stunden). Resümee: 1234 Höhenmeter, 19,1 km. Das war sozusagen auch der letzte "Test" für Kondition, Muskeln und Gelenke, aber auch Material (Schuhe?!) für die folgende Trekkingtour nach Peru.

Abwechslungsreiche und einsam: Höhenwanderung zum Gippel

Sonntag, 29. Juli 2012

Training zu Hause: Vielfalt und Spaß

Die große Sommerreise naht, und dafür heißt es natürlich auch: trainieren. Gemeinsam mit Maria habe ich in den letzten Tagen folgende Aktivitäten gesetzt:
  • Walk/Lauf am Weißenkirchener Höhenweg (So, 22. 07.)
  • Radtour nach Maria Langegg - Aggsbach Dorf und am rechten Donauufer wieder zurück (Di, 24. 07.)
  • stramme Radtour den Donauradweg entlang nach Tulln, zurück mit dem Zug (So, 29. 07.)
Nach zwei Wochen Faulenzen zwickt natürlich schon ein bisschen der Muskelkater...

Dienstag, 17. Juli 2012

Korsika: Schwimmen in Meer und Fluss

Zwar haben wir auch die Wanderschuhe eingepackt, aber in der mediterranen Hitze war dann doch vor allem Faulenzen angesagt. So beschränkten sich die Gehstrecken auf die Fußgängerzone von Calvi und den Weg auf den Strand. Denn warum soll man sich in der Hitze quälen oder um halb fünf in der Früh aufstehen? Schließlich ist auch "dolce vita" ein attraktives Programm...

Wo ist der nächste Badestrand?

Montag, 2. Juli 2012

Die Donau-Schwimmsaison hat begonnen!

Wenn es über 30 Grad hat und die Luft flimmert, wird es schier unerträglich im Osten Österreichs. Aber es gibt Hilfe - die Donau! Wie jedes Jahr im Sommer fahren wir an solchen Tagen nach Joching, wo wir uns nicht nur abkühlen und eine respektable Sporteinheit absolvieren, sondern gleichzeitig auch immer einige Bekannte treffen - wie Onkel Hans Bäuerl, der sich schon seit vielen Jahrzehnten dieses billige und doch feine Vergnügen gönnt. Wenn nach zwei mal "Hinunterschwimmen" (inklusive Wellenbad von der "Austria") dann die Haut prickelt, ist die Kühle der Donau für einige Stunden gespeichert.