Donnerstag, 5. August 2010

Flüela-Schwarzhorn

Zm Abschluss unseres Aufenthaltes in der Schweiz nutzen wir ein Schönwetterfenster zu einer kleinen, aber feinen Bergtour auf einen Aussichtsberg im Unterengadin: Flüela-Schwarzhorn (3146 m). Die Route führt von der Passhöhe des Flüelapasses auf den Gipfel. Der Weg ist zwar wenig abwechslungsreich, aber dafür belohnt uns ein faszinierender Rundblick: von der Silvretta über die Ötztaler Alpen bis zur Berninagruppe, und natürlic sieht man auch die Laufstrecke des Swiss-Alpine-Marathon vom Scalettapass über Dürrboden bis Davos. Aufstiegs-und Abstiegszeit je 2:00 Stunden. Panoramablick vom Flüela-Schwarzhorn

Montag, 2. August 2010

Swiss Alpine: 21 km Walk macht Lust aufs Laufen

Auch Maria war beim Swiss Alpine nicht untätig: Sie nahm die 21km-Distanz als Walk in Angriff: Es ging von der Sunnibergbrücke in Klosters über Wolfgang und den Davoser See entlang ins Ziel. Einige Steilstufen ergaben die richtige Würze. Die Strecke hätte natürlich auch zum Laufen gereizt, aber wenn man fair bleiben will, bremst man sich ein und hält sich an die Regeln. So sind es flotte 3:07:56 - und wenn die Bandverletzung vom Vorjahr sich nicht mehr meldet, kann ja ein neuer Lauffrühling ins Land ziehen...

Maria im Ziel

Sonntag, 1. August 2010

Swiss Alpine Marathon: Wahrscheinlich der schönste Lauf meines Lebens

Jetzt ist er Geschichte, der Swiss Alpine Marathon 2010. Mit einer Rekordbeteiligung von 5910 Teilnehmern ging dieser Event zum 25. Mal bei besten Wetterverhältnissen - strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen - über die Bühne. Ich nahm den K42 in Angriff, und es ging mir eigentlich recht gut. Zwar hatte ich nach etwa 5 Stunden wegen Magen- und Darmkrämpfen einen kleinen Einbruch, aber nach 6:26:05 konnte ich glücklich die Ziellinie im Davoser Sportstadion passieren. Das große Ziel ist erreicht, die einzigartige Szenerie und die traumhaften Bedingungen haben mich für die Anstrengungen mehr als belohnt. Läuferherz, was willst du mehr? Laufen auf 2600 m Höhe: am Ende der ersten Steilpassage, im Hintergrund der Piz Kesch

Wer mit mir virtuell nochmals auf Tour gehen möchte, kann im Internet unter http://www.swissalpine.ch/ folgende Links besuchen:

Zum Abschluss noch einmal die Fakten: 42,195 km (wahrscheinlich ein bisschen mehr), 1890 hm im Aufstieg, 1710 hm im Abstieg - mit Karte und Höhenprofil gut beschrieben unter www.swissalpine.ch/cms/laufbeschrieb-k42-11.phtml


Freitag, 30. Juli 2010

Wandern mit der Rhätischen Bahn

Die Teilnahme am "Swiss Alpine Marathon" ist zwar der Angel- und Höhepunkt unseres Aufenthaltes in Bergün - einem kleinen Dorf in Graubünden - aber vor und nach dem Lauf gibt es genug Gelegenheit, die "kleine Rote" (wie hier alle die Rhätische Bahn nennen) zu benützen und so manche schöne Wanderung daran zu knüpfen. Mit der Anmeldung zum Laufbewerb haben wir nämlich ein "Regio-Ticket" bekommen, mit dem wir die Linien der Schmalspurbahn, die seit einigen Jahren zum UNESCO-Welterbe zählt, gratis benützen können. Im Einzelnen benützen wir die Bahn für die folgenden Wanderungen:

  • Bahnlehrpfad von Bergün nach Preda: Dieser Weg führt entlang der berühmten Albulalinie, die sich hier in vielen Kehren und Spiraltunnel nach oben windet;

  • zum Landwasserviadukt bei Filisur - das wohl bekannteste Fotomotiv der Rhätischen Bahn;
  • durch die Zügenschlucht von Davos-Monstein nach Filisur: Diese Strecke entlang, die bis vor 30 Jahren auch von der Straßen-verbindung genutzt wurde, führt auch der K78 des Lufbewerbs. Besonders spektakulär der Viadukt von Wiesen, über den neben den Schienen auch ein Fußgängersteg führt.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Großglockner - die Gipfeltour

Das Wetter passt optimal, und so unternehmen wir mit einem Führer der "Glocknerprofis" eine Ueberschreitung: von der Franz-Josefs-Höhe über den Meletzkigrat zur Adlersruhe. Dieser Aufstieg ist ein echter Geheimtipp! Zuerst geht es über die schon recht abgeschmolzene Gletscherzunge der Pasterze, dann die Seitenmoräne hinauf bis zum so genannten Frühstücksplatz. Dann beginnt der Blockgrat, den wir unter der fachkundigen Führung unseres Bergführers als echte Genusstour erleben! Genussklettern in 3000 m Höhe - Meletzkigrat

Immer wieder gelingt es ihm, auch klettertechnische Gustostückerl für uns herauszufinden. Das Wetter bleibt bis zum Nachmittag schön, sodass wir den gesamten Grat bis auf eine Höhe von etwa 3500 m ausgehen und dann leicht absteigend zur Erzherzog-Johann-Hütte hinübergehen.
Dort übernachten wir, und am nächsten Morgen geht es zum Gipfel des Großglockners. Zuerst führt die Route über das schuttbedeckte Blankeis des "Glocknerleitls", dann über die Felsen des Kleinglockners und die inzwischen ausgeaperte Glocknerscharte. Um ca. 8 Uhr stehen wir am Gipfel des Großglockners (3798 m) und genießen den herrlichen Rundblick. Ein lang gehegter Traum ist in Erfüllung gegangen - und das unter solch traumhaften Bedingungen!

Auf dem Gipfel des Großglockners!

Zurück geht es dann über den Mürztaler Steig, einen interessanten Klettersteig, zum Ködnitzkees und zur Stüdlhütte und wieder zurück zum Lucknerhaus.