Dienstag, 20. Juli 2010

Höhentraining zum Bösen Weibele

Traumhaftes Wanderwetter! Nach einem wohlverdienten Rasttag steht wieder eine Tour auf dem Programm: Durch ein Hochtal geht es zum Peischlachtörl (2484 m) und dann über welliges Gelände mit herrlichen Ausblicken zum Großglockner und zur Schobergruppe schließlich auf den Gipfel des Bösen Weibele (3121 m). Auch zum Abstieg nehmen wir uns viel Zeit, wir fotografieren auf den herrlichen Blumenwiesen und kommen am Nachmittag wieder zum Lucknerhaus zurück.
Aufstiegszeit 4:30, Abstieg 3:00 - insgesamt doch eine recht lange Tour, aber ein ideales Höhentraining!

Den Glockner im Blickfeld - eine herrliche Aussichtstour!

Sonntag, 18. Juli 2010

Großglockner-Berglauf

Erster großer Sport-Event dieses Sommers: der Großglockner-Berglauf! Schon die Daten sprechen für sich: 12,67 km / 1494 m Gesamtanstieg! Wir haben ein Wochenendarrangement gebucht und sind in einem Ferienhaus ganz in der Nähe des Startgeländes einquartiert. In der Nacht zieht ein Gewitter durch, sodass die heiße Luft der letzten Woche weggeblasen ist. Beim Lauf selbst gibt es gute Wetterbedingungen: Es ist ziemlich kühl, wolkenverhangen - allerdings zeitweise mit starkem Wind. Bei mir läuft es recht gut, ich finde meinen Rhythmus, ohne in Überanstrengung zu gehen - schließlich ist das ja für mich ein Trainigslauf! Nach 2:13:51 komme ich im Ziel auf der Franz-Josefs-Höhe an, damit bin ich um 4 Minuten schneller als vor 5 Jahren. Aber darauf kommt es ja nicht an...

Der letzte Steilaufschwung zum Ziel...





Maria hat sich der Frauengruppe angeschlossen: Die "schnellen Schnecken" sollen den Lauf auch für Frauen attraktiv machen. Sie kämpft zwar ziemlich mit ihrem Schnupfen, aber zäh wie sie ist, schafft sie es bis ins Ziel. Die Zeit (3:06:01) ist unter diesen Umständen unerheblich.

Es sieht so mühelos aus, aber in Wirklichkeit...!

http://www.grossglocknerberglauf.at/ - wirklich eine der schönsten Berglaufveranstaltungen in Österreich!

Freitag, 16. Juli 2010

In der Sommerhitze: Schwimmen in der Donau

Wenn das Thermometer über 30 Grad zeigt und auch es im Haus nur mehr hinter Rolladen und mit Ventilator auszuhalten ist, gibt es ein nahes, billiges Vergnügen: Schwimmen in der Donau! Maria, die ja an der Donau aufgewachsen ist, kennt beinahe jeden Stein zwischen Wösendorf und Weißenkirchen, und dort kühlen wir uns ab. Hinein in den Fluss und sich von der Strömung treiben lassen... Wenn dann noch ein Schiff kommt und Wellen macht, ist das kleine Glück perfekt! Zwei- oder dreimal im 20 bis 22 Grad kühlen Wasser ein Stück hinabgeschwommen - der gespeicherte Kühleffekt hält an bis zum Abend. Garantiert, oftmals ausprobiert!

Die Donau - ein Geheimtipp!

Samstag, 19. Juni 2010

Wanderung im Nordwald

Wir haben uns Peter Sladkys nostalgischer Wanderwochen-Gruppe angeschlossen. Diesmal sollte es ins nördliche Waldviertel und ins angrenzende Tschechien gehen. Ziel ist die unmittelbare Grenzregion, die bis 1990 Sperrgebiet war. Die Tour beginnt direkt an der tschechischen Grenze in Joachimsthal. Wir wandern zuerst über Phoiri/Buchers nach Baronuv Most/Baronbrücke; dort erwartet uns deftige böhmische Küche. Am Nachmittag geht es weiter über den zweithöchsten Berg der Region (Myslivna 1040 m) und über meist asphaltierte Forststraßen wieder zurück nach Buchers (18 km / 4 St. Gehzeit). Das Wetter ist kühl, zeitweise sonnig und bewölkt. Eindrucksvoll sind nicht nur die ausgedehnten Wälder, sondern auch die Reste einer früher blühenden Kulturlandschaft. Während der Rest der Gruppe noch einen Tag bleibt, fahren wir am Samstagabend wieder zurück nach Hause.

Mystischer Nordwald

Sonntag, 6. Juni 2010

"Speed-hiking" am Hochschwab

Eine Tour auf den Hochschwab nur als Berglauftraining zu sehen, würde der Einzigartigkeit und Weitläufigkeit dieses Massivs nicht gerecht werden. Nach einem kühlen und nassen Mai verspricht das Wetter endlich besser zu werden. So brechen Maria und ich am Freitag, 4. Mai nach Seewiesen auf und machen uns auf eine lange, aber sehr aussichtsreiche und schöne Zweitagestour. Hier die wichtigsten Daten:

  • Aufstieg von Seeewiesen über die Voisthaler Hütte auf das Schiestlhaus (2156 m) - eine ganz neue, aber dennoch gemütliche Hütte, die schon allein wegen ihrer Architektur als Ziel lohnend ist: http://www.schiestlhaus.at/ (Aufstieg in 4 Stunden).

  • Am nächsten Morgen Aufstieg auf den Hochschwabgipfel (2277 m), dann lange Höhenwanderung über die Aflenzer Staritzen und schließlich steil bergab zum Seebergsattel. Es ist zwar ein richtiger "Hatscher", aber das Panorama ist gewaltig!

Auf dem Hochschwab-Gipfel

Fürs Protokoll: Insgesamt waren wir etwa 29 km unterwegs, brauchten dafür 5 Stunden Gehzeit, im Aufstieg 1930 hm, im Abstieg 1640 hm.